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Detlef Löhden

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Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Apensen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

Mechatroniker (w/m/d)

IHRE AUFGABEN:

  • Instandhaltung/Reparatur von Maschinen
  • Reparaturen hausinterner mechanischer Anlagen (Sortier- und Abpackanlagen)
  • Fehlerbehebungen / Wartungen unserer Verpackungsmaschinen

IHR PROFIL:

  • Ausbildung als Industriemechaniker / Mechatroniker oder vergleichbare Ausbildung
  • Mechanische und elektronische Kenntnisse
  • Erfahrungen in der Industrie wünschenswert aber kein Muss
  • Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Flexibilität
  • Belastbarkeit, Flexibilität, Teamgeist und Hands-on Mentalität
  • Eigenverantwortliche Arbeitsweise
  • Bereitschaft für Wochenend- und Schichtarbeit

 

Wir bieten:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren, unbefristeten Arbeitsvertrag mit leistungsgerechter Bezahlung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungsmaßnahmen

 

Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen an:

bewerbung@elbe-obst.de

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V.
Industriestr. 2
21641 Apensen

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Apensen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

Lagerist Verladehalle (w/m/d)

IHRE AUFGABEN:

  • Be- und Entladen der LKWs 
  • Bereitstellen der Ware inkl. Scannen und Auszeichnung 
  • Lieferscheinkontrolle 
  • Umpacken der Ware 
  • Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen 

IHR PROFIL:

  • mehrjährige Erfahrung in ähnlicher Position 
  • Soziale Kompetenz, Teamfähigkeit und Motivation 
  • Kenntnisse in deutscher Sprache 
  • Staplerführerschein  
  • Bereitschaft zur Wochenendarbeit 

 

Wir bieten:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren, unbefristeten Arbeitsvertrag mit leistungsgerechter Bezahlung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungsmaßnahmen

 

Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen an:

bewerbung@elbe-obst.de

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V.
Industriestr. 2
21641 Apensen

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Apensen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

Lagertechniker (w/m/d)

IHRE AUFGABEN:

  • Kontrolle und Überwachung der Lagerräume (Kühl- und CA-Lager)
  • Vor- und Nachbereitung der Lagerräume für die Einlagerung
  • Durchführung von Reparaturen
  • Bedienung und Auswertung der Mess- und Regeltechnik

 

IHR PROFIL:

  • Ausbildung als Elektriker / Elektroniker / Mechatroniker / Kältetechniker
  • Mechanische und elektronische Kenntnisse
  • SPS-Kenntnisse von Vorteil
  • Erfahrungen in der Industrie wünschenswert aber kein Muss
  • Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Flexibilität
  • Belastbarkeit, Flexibilität, Teamgeist und Hands-on Mentalität
  • Eigenverantwortliche Arbeitsweise

 

Wir bieten:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren, unbefristeten Arbeitsvertrag mit einer übertariflichen Vergütung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungsmaßnahmen

 

Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen an:

bewerbung@elbe-obst.de

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V.
Industriestr. 2
21641 Apensen

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung für die Marketingabteilung in Hollern-Twielenfleth

Kaufleute für Büromanagement (m/w/d)

IHRE AUFGABEN IM MARKETING:

  • Datenbankgestützte Bearbeitung von Anbaubauverträgen bei Neupflanzungen auf den Obstbaubetrieben unserer Mitglieder
  • Unterstützung bei Projekten im Bereich der Kundenbearbeitung, der Apfelmarken und der Unternehmenskommunikation
  • Abwicklung von Kundenaktionen, Gewinnspielen und vieles mehr
  • Messeplanung und -betreuung

IHR PROFIL:

  • Kaufmännische Ausbildung oder vergleichbare Tätigkeit
  • Interesse für den Bereich Marketing und Unternehmenskommunikation
  • Marketingerfahrungen wünschenswert aber kein Muss
  • Quereinsteiger sind gerne gesehen!
  • Identifikation mit dem Alten Land und der Obstbranche

WIR BIETEN:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren, unbefristeten Arbeitsvertrag
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen

 

Sie sind interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Elbe-Obst Erzeugerorganisation
z. Hd. Jens Anderson
Bassenflether Chaussee 4b
21723 Hollern-Twielenfleth
bewerbung@elbe-obst.de
www.elbe-obst.de

 

 

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung im Bereich

Disponent Logistik (m/w/d)

Ihre Aufgaben:

  • Disposition von Sammelgutsendungen, Teil- und Komplettpartien
  • Disposition unseres Fuhrparks
  • Erstellung von Aufträgen und Dokumenten
  • Abwicklung der Kundenaufträge
  • Reklamationsbearbeitung in Zusammenarbeit mit Kundenservice
  • Frachteinkauf Charter und Einsatzplanung des eigenen Fuhrparks
  • Kompetente Kontaktperson für unsere Kunden, Spediteure und interne Fachabteilungen

 

Ihr Profil:

  • Abgeschlossene Ausbildung als Speditionskaufmann/-kauffrau
  • Berufserfahrung in vergleichbarer Position
  • Gute IT-Kenntnisse: MS-Office-Produkte und Tourenplanungsprogramme
  • Ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit
  • Kundenorientiertes und selbstständiges Arbeiten
  • Organisatorische Fähigkeiten
  • Hohe Flexibilität – insbesondere im Hinblick auf die Arbeitszeiten
  • Arbeiten an einigen Wochenenden wird vorausgesetzt

 

Wir bieten:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren, unbefristeten Arbeitsvertrag mit einer übertariflichen Vergütung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungsmaßnahmen

 

 

Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen unter Angabe von Gehaltsvorstellung und möglichem Eintrittstermin an:

bewerbung@elbe-obst.de

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V.
Industriestr. 2
21641 Apensen

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Jork-Königreich sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

Sortierleiter (w/m/d)

Ihre Aufgaben:

  • Steuerung, Kontrolle und Optimierung aller Sortierungsprozesse von Obst
  • Fehlerbehebungen
  • Fachliche Führung des Produktionspersonal

Ihr Profil:

  • Ausbildung in einem technischen Beruf bzw. Erfahrungen im Umgang mit Sortiermaschinen
  • Staplerführerschein ist von Vorteil
  • EDV-Kenntnisse
  • Qualitäts- und Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit, hohes Engagement, Lernbereitschaft

Wir bieten:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren und unbefristeten Arbeitsvertrag mit leistungsgerechte Bezahlung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungsmaßnahmen

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Onlinebewerbung an:

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r. V.
bewerbung@elbe-obst.de

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Apensen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

LKW-Fahrer (m/w/d) im Nahverkehr Deutschland

Ihre Aufgaben:

  • Transportabwicklung, Be- und Entladen des LKWs
  • Verantwortungsvoller Umgang mit einem Kühlfahrzeug
  • Termingerechte und ordentliche Auslieferung der Waren gemäß Kundenauftrag
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Ladepapieren
  • Eigenverantwortliche Pflege und Kontrolle des Fahrzeugs

Ihr Profil:

  • Führerschein
  • Erste Berufserfahrung im Logistikbereich wünschenswert
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Deutsche Sprache in Wort und Schrift
  • Zuverlässigkeit, Flexibilität, Belastbarkeit, Pünktlichkeit

Wir bieten:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren, unbefristeten Arbeitsvertrag mit übertariflicher Vergütung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Onlinebewerbung an:

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r. V.
bewerbung@elbe-obst.de

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Apensen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

LKW-Fahrer (m/w/d) im Fernverkehr Deutschland

Ihre Aufgaben:

  • Transportabwicklung, Be- und Entladen des LKWs
  • Verantwortungsvoller Umgang mit einem Kühlfahrzeug
  • Termingerechte und ordentliche Auslieferung der Waren gemäß Kundenauftrag
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Ladepapieren
  • Eigenverantwortliche Pflege und Kontrolle des Fahrzeugs

Ihr Profil:

  • Führerschein
  • Erste Berufserfahrung im Logistikbereich wünschenswert
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Deutsche Sprache in Wort und Schrift
  • Zuverlässigkeit, Flexibilität, Belastbarkeit, Pünktlichkeit

Wir bieten:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren, unbefristeten Arbeitsvertrag mit übertariflicher Vergütung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Onlinebewerbung an:

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r. V.
bewerbung@elbe-obst.de

Biodiversität im Obstbau

Die Obsterzeuger engagieren sich stark für die Artenvielfalt in ihren Obstanlagen und ihrer Region. Sie sind selbst Botschafter für den Naturschutz. Der Zustand der biologischen Vielfalt im Alten Land hat sich in den letzten Jahren verbessert. Er wird beispielsweise auf Basis von Artenvielfalt, Systemen zur Förderung von Nützlingen und Bekämpfung von Schädlingen, Qualität der Nahrungsmittelproduktion, schonendem Einsatz von Produktionsmitteln, Bodenfruchtbarkeit, Wasserhaushalt und dargebotenem Landschaftsbild ermittelt.


ere Erzeuger bauen ihr Obst entweder nach den integrierten oder den biologischen Richtlinien an. Beide Verfahren zielen darauf ab, die Natur nachhaltig zu schützen. Der integrierte Pflanzenschutz ist heute in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und Bestandteil der guten fachlichen Praxis.
Neben dem eigenen Unternehmen stehen die Umwelt und auch die Bevölkerung im Zentrum der Bemühungen der Obsterzeuger. Sie versuchen aus ökonomischer Sicht, die Ertragsverluste und Qualitätseinbußen in ihren Kulturen gering zu halten. Denn davon hängt die eigene Rentabilität ab. Dafür arbeiten die Obsterzeuger eng mit Experten aus dem Naturschutz wie dem NABU und mit Anbauberatern des Obstbauzentrums Esteburg zusammen.

Unsere Verantwortung

Nachhaltigkeit bestimmt das Leben der Obstbauern. Und das nicht erst seit kurzem, sondern schon seit vielen Jahrhunderten. Es ist sowohl ein Wunsch als auch eine Pflicht, das Obst nachhaltig anzubauen, sowohl nach den Richtlinien des integrierten als auch des biologischen Anbaus. Beide Konzepte dienen dem Schutz der Natur und des Menschen. Sie wollen die Vielfalt unseres Ökosystems erhalten.

Der Obstbau stellt eine Lebensgrundlage nicht nur für den Menschen, sondern auch für Pflanzen und Tiere dar. Mit Naturschutz geht auch eine nachhaltige Betriebsführung Hand in Hand, denn die Obstbaubetriebe werden meist von einer an die nächste Generation weitergegeben. Und Äpfel und die anderen Früchte gehören zu einer vollwertigen, abwechslungsreichen Ernährung des Menschen.

Nachhaltig leben

Die Obsterzeuger leben und arbeiten im Rhythmus der Natur. Die meisten ihrer Plantagen grenzen direkt an die Bauernhöfe. Die Biodiversität zu erhalten und weiter zu fördern, ist Alltag in ihrem Leben. Dafür arbeiten sie hart und viel in den Obstbauplantagen. Neben der klassischen Baum- und Bodenpflege gehört dazu, dass sie Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen.

Einige Tierarten spielen hierbei eine ganz besondere Rolle, denn sie unterstützen eine reichhaltige Ernte. Dazu gehören Insekten wie Bienen und Marienkäfer. Aber auch verschiedene Spinnentiere wie die Raubmilbe oder viele Vögel. Sie und noch viele weitere Tiere leben in der Obstplantage. Somit greifen Biodiversität und Nachhaltigkeit ineinander. Das eine bedingt das andere.

Sabine Kleinke

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Hauschildts Obsthof

Gert Hauschildt ist sowohl Elbe-Obst-Erzeuger als auch Mitglied in der Elbe-Obst Vertriebsgesellschaft mbH. Seine Obstbauflächen erstrecken sich rechts entlang der Lühe von der Elbmündung bis nach Harsefeld. Circa 40 Prozent der Plantagen sind in Nottensdorf, 60 Prozent in der Marsch.

Obst aus Marsch und Geest

Auf einer Fläche von 132 Hektar baut das Familienunternehmen vor allem Äpfel und Kirschen an. Elstar, Cox und die Jona-Gruppe bilden mit Braeburn auf mehr als 60 Hektar die wichtigsten Sorten bei Hauschildts. Aber seit vielen Jahren setzen die Nottensdorfer auch auf Honeycrisp sowie Kanzi® und verstärkt auch auf die neuen Sorten wie Fräulein, Rockit® und Wellant. Neue Anlagen werden mit Hagelschutznetzen versehen. Bei den Kirschen konzentrieren sie sich auf Regina und Kordia als Hauptsorten. Derzeit bewirtschaften sie 10 Hektar und haben davon schon 9,5 Hektar auf Dachkirschen umgestellt.

Sowohl als Obstbauer als auch als Vertriebler denken

Als Mitglied der Elbe-Obst Vertriebsgesellschaft mbH und Vorsitzender des Aufsichtsrates arbeitet Gert Hauschildt eng mit den anderen Vertrieblern und dem Team in Apensen zusammen. So hat auch er in den letzten zwei Jahren viel in Maschinen – sowohl in den Hallen als auch draußen in den Anlagen – investiert. Denn wie alle müssen auch sie umweltgerechte Verpackungen anbieten, um den Markt beliefern zu können. Auf dem Hof in Nottensdorf können die Äpfel über sechs Linien gepackt werden: Zwei werden je nach Bedarf für Blitzmatic oder Foodtainer eingesetzt. Auf zwei weiteren Linien wird die Legeware gepackt. Und je nachdem, was der Lebensmittelhandel ordert, können über zwei andere Linien Netze oder Taschen laufen. Die Maschinen werden jeweils umgerüstet. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, welche Leistung dahintersteckt, erklärt Gert Hauschildt: „In einer 8-Stunden-Schicht können wir 180 Paletten packen.“

Nachhaltigkeit – Professionell für die Zukunft aufgestellt

Gert führt das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau Natascha. Sie arbeiten jeden Tag sehr eng zusammen. Auf die Frage hin, wie das funktioniere, schmunzeln beide. „Besser als im Urlaub“, meint Gert. Inzwischen ist auch sicher, dass beide Töchter Maibritt und Bente in den Betrieb einsteigen werden.

Besonders deshalb sind auch Pläne für die Zukunft sehr wichtig. Hier haben sich die Hauschildts entschlossen, sich erst einmal nicht in der Gesamtfläche steigern zu wollen. Sie legen einen Schwerpunkt darauf, die vorhandenen Flächen zu optimieren. Das große Ziel ist, die Fruchtqualität weiter zu steigern. Deshalb liegt der Fokus darauf, dass Hagelschutzsysteme – vor allem bei den neuen Sorten – etabliert werden. Andere Anbaumethoden, nämlich weiter in die Höhe zu gehen, gehören ebenfalls dazu. Dafür haben sie auch schon zwei Außenbühnen angeschafft. „Wir glauben, dass wir langfristig mit einer Strategie für gute Qualität unseres Obstes und Nachhaltigkeit im Anbau sowie im Verkauf gegenüber unseren Kunden punkten werden“, erklärt Gert Hauschildt.

Betrieb Meier

Es ist noch nicht offiziell auf dem Papier, aber Jörn Meier hat den Familienbetrieb schon eher mehr als weniger übernommen.

Sein Urgroßvater hat damals angefangen, Obst anzubauen. Natürlich arbeiten seine Eltern und sein Großvater auch weiterhin mit. Familie Meier liefert ihre Ernte an Elbe-Obst, verkauft aber auch auf den Wochenmärkten in Buchholz und Osdorf. Dies braucht viel Organisationstalent und wird derzeit von Jörns Vater organisiert.

Generationswechsel im Obstbau

Jörn hat Obstbau im Alten Land gelernt und auch hier die Meisterschule besucht. Man merkt schnell, dass hier seine Heimat ist und er gern zeigt, was dies bedeutet. Natürlich ist der Apfel das wichtigste Produkt. Der Obsthof in Neuenfelde hat eine Größe von 30 Hektar, davon sind 27 Hektar Äpfel – darunter Elstar, Boskoop, Braeburn, Kanzi®, Red Prince® und Fräulein® – und ein Hektar Dachkirschen. Aber auf seinen Plantagen stehen zu kleineren Anteilen auch Pflaumen und Zwetschen, Aprikosen, Nektarinen und auch Pfirsiche.

Der Apfel ist wichtig, aber es gibt auch andere tolle Fruchtsorten

Jörn Meier ist es wichtig, Vielfalt zu zeigen, auf seinen Anlagen und gegenüber den Kunden. Er möchte Regionalität leben und zudem beweisen, dass auch im Alten Land saftige Aprikosen und süße Pfirsiche wachsen.

Auf die Frage nach dem Lieblingsapfel lächelt er. Kanzi® ist sein Favorit. Dieser Apfel hat für ihn die perfekte Mischung aus süß und säuerlich. Zudem ist er knackig und saftig.

Jörn Meier – Unser Gesicht bei Netto Marken-Discount

Der Betrieb liefert bereits seit Beginn, also seit 2008, Ware für das Konzept „Ein Herz für Erzeuger“ von Netto Marken-Discount. So lag es nahe, Jörn Meier für die Öffentlichkeitsarbeit der Lebensmittelkette einzusetzen. Unter anderem war sein Abbild auch in der Kundenzeitschrift „Gold“ zu sehen. Netto liegt eine Fotoserie von Jörn vor, die regelmäßig für deren eigene Kommunikation eingesetzt wird. Seitens Elbe-Obst sind sowohl die Marketingabteilung als auch der Vertrieb sehr froh und dankbar, dass Jörn Meier unser Gesicht für „Ein Herz für Erzeuger“ und Netto geworden ist.

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Apensen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

Schichtleiter für die Produktion (w/m/d)

Ihre Aufgaben:

  • Organisation und Sicherstellung bei der Ausführung von Produktionsaufträgen
  • Effektive Umsetzung von Problemlösungen
  • Personal Einsatzplanung für die Produktionslinien
  • Fachliche Führung des Produktionspersonals

Profil:

  • Kommunikationsstärke und Durchsetzungsvermögen
  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit
  • EDV Kenntnisse
  • Bereitschaft für Wochenende- und Schichtarbeit

Wir bieten:

  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren und unbefristeten Arbeitsvertrag mit leistungsgerechter Bezahlung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen
  • Arbeitsmedizinische Untersuchung
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungsmaßnahmen

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Onlinebewerbung an:

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r. V.
bewerbung@elbe-obst.de

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Hamburg-Neuenfelde sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

Stellv. Maschinenführer (w/m/d)

Ihre Aufgaben:

  • Sicherstellung der Ausführung von Produktionsaufträgen
  • Effektive Umsetzung von Problemlösungen
  • Fachliche Führung des Produktionspersonals
  • Bestückung der Produktionslinie
  • Bedienen von EDV Systemen

Ihr Profil:

  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit
  • Handwerkliches Geschick
  • Kenntnisse in der Mechatronik wünschenswert

Wir bieten:

  • krisensicheren Arbeitsplatz
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Onlinebewerbung an:

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r. V.
bewerbung@elbe-obst.de

Björn Wieneke

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Jens Hohmann

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Kerstin Feindt

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Hannah Schuldt

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-33

Iris Camehl

Icon - Telefon +49(0)4167-9141-473

Rieke Markmann

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Icon - Fax +49(0)4141-9531-950

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Apensen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

Kauffrau Büromanagement – stv. Teamleitung (w/m/d)

Ihre Aufgaben:

  • Rechnungsmanagement für unsere Kunden im Lebensmitteleinzelhandel
  • Kommunikation und Abstimmung mit den Elbe-Obst-Buchhaltungen
  • Abwicklung der externen Einkaufsrechnungen
  • Aktualisierung und Pflege der Stammdaten (Kunden und Lieferanten)
  • Teamführung – Potenzial zur Teamleitung

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung
  • erste Führungserfahrungen wünschenswert
  • Versierter Umgang mit MS-Office
  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit, gute Kommunikationsfähigkeit
  • Zielorientierte, selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise
  • Schnelle Auffassungsgabe und hohe Serviceorientiertheit

Wir bieten:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren, unbefristeten Arbeitsvertrag mit leistungsgerechten Bezahlung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungsmaßnahmen

 

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Onlinebewerbung mit Gehaltsvorstellung an:

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r. V.
Industriestraße 2
21641 Apensen
bewerbung@elbe-obst.de

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Apensen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

Kauffrau Büromanagement (w/m/d)

Ihre Aufgaben:

  • Rechnungsmanagement für unsere Obstabrechnungen
  • Kommunikation mit Stationen, Erzeugern und Vermarktern
  • Aktualisierung und Pflege von Warenwirtschaftssystemen und Datenbanken
  • Administrative Steuerung und Abwicklung der Warenannahme

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung
  • Versierter Umgang mit MS-Office
  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit, gute Kommunikationsfähigkeit
  • Zielorientierte, selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise
  • Schnelle Auffassungsgabe und hohe Serviceorientiertheit

Wir bieten:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren, unbefristeten Arbeitsvertrag mit leistungsgerechten Bezahlung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungsmaßnahmen

 

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Onlinebewerbung mit Gehaltsvorstellung an:

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r. V.
Industriestraße 2
21641 Apensen
bewerbung@elbe-obst.de

Qualitätsmanagement

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Apensen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

Maschinenführer (w/m/d)

Ihre Aufgaben:

  • Sicherstellung der Ausführung von Produktionsaufträgen
  • Effektive Umsetzung von Problemlösungen
  • Fachliche Führung des Produktionspersonals

Ihr Profil:

  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit
  • Handwerkliches Geschick
  • Kenntnisse in der Mechatronik wünschenswert
  • Bereitschaft für Wochenend- und Schichtarbeit

Wir bieten:

  • krisensicheren Arbeitsplatz
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Onlinebewerbung an:

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r. V.
Mirko Schuback
Industriestraße 2
21641 Apensen
bewerbung@elbe-obst.de

Innovationen

Auch im Obstbau sind Innovationen möglich. So arbeiten unsere Obstbauern eng mit dem ESTEBURG Obstbauzentrum Jork zusammen, um auf ihren Flächen optimal zu wirtschaften. Dazu gehört auch, das Sortenspektrum an den Bedarf und den Geschmack der Konsumenten anzupassen.

So wurden in den letzten Jahren bereits erfolgreiche Markensorten wie Kanzi®, Red Prince® und Rockit® eingeführt. Aber auch Newcomer wie Kissabel®, SweeTango® oder die neue deutsche Apfelentdeckung Fräulein® werden gepflanzt. Für diese Apfelsorten spielt das Marketing eine wichtige Rolle. Mit ausgefeilten Strategien machen wir die Apfelmarken beim Verbraucher bekannt und fördern den Abverkauf am Point of Sale.

Identifikation

Sowohl unsere Erzeuger als auch die Mitarbeiter in den Packhäusern und Stationen leisten viel. Fast alle von ihnen kommen aus der Region, wohnen in der unmittelbaren Umgebung und sind deshalb dem Anbaugebiet sehr verbunden. Viele sind im Alten Land geboren und leben hier teilweise über mehrere Generationen. Sie sind in einem besonderen Maße emotional geprägt und setzen auf Identität und Image ihrer Region.

Elbe-Obst versteht sich als Erzeuger und Vermarkter von Obst aus dem Alten Land. Die Herkunft unserer Produkte spielt für uns eine wichtige Rolle. Wir fördern die wirtschaftliche und ökologische Entwicklung der Region. Wir versuchen, die bäuerlichen Strukturen zu erhalten. Und wir bieten Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort.

Vertrauen

Vertrauen ist wichtig, Kontrolle ist besser. Qualität ist messbar. Natürlich gibt es sowohl nationale als auch europäische Vorschriften und Richtlinien, die dafür sorgen, dass all unsere Produkte eine hervorragende Qualität garantieren und vom Lebensmittelhandel bis zum Erzeuger zurückverfolgt werden können. Doch Elbe-Obst selbst beschäftigt auch eigene QS-Mitarbeiter, die die Ware täglich in den Lager- und Packhäusern überwachen.

Die Rückverfolgbarkeit bietet die Möglichkeit, Probleme im Zusammenhang mit Qualität oder Herkunft zu untersuchen und zu beheben. Dies ist unter anderem bei Kundenreklamationen und Verbraucheranfragen von entscheidender Bedeutung, damit die Beteiligten die Ursache des Problems finden können. Zudem ist die Rückverfolgbarkeit auch ein Schlüsselelement in der Lieferkette, mit der sie eng verbunden ist.
So ist jede Steige mit losen Äpfeln und jede Verpackung mit einem Code versehen. Dieser ermöglicht es, den gesamten Weg des Apfels bis zum Erzeuger zurückverfolgen zu können. Es ist nachvollziehbar, wann die Ware im Packhaus war und wann sie per LKW an den Lebensmittelhandel geliefert wurde. Zudem wird vermerkt, wer intern die Qualitätskontrolle am Obst vorgenommen hat. Somit kann Elbe-Obst auch gewährleisten, dass die Qualität des Apfels den Anforderungen der Kunden und des Endverbrauchers entspricht.

Kompetenz

Die Mitgliedsbetriebe der Elbe-Obst arbeiten dank fundierter Ausbildung, jahrelanger Erfahrung und durch die Zusammenarbeit mit Fachleuten auf einem sehr hohen Niveau, damit die Kulturen optimal wachsen und reifen.

Die meisten Erzeuger haben Obstbau studiert oder eine Ausbildung im Gartenbau gemacht. Nicht zu unterschätzen ist die Weitergabe von Knowhow von Generation zu Generation.
Zudem arbeitet Elbe-Obst sehr eng mit dem ESTEBURG-Obstbauzentrum Jork zusammen. Die Anbauberater kommen in die Obstgärten, die Erzeuger besuchen verschiedene Veranstaltungen im Kompetenzzentrum.

Leistungsstärke

Elbe-Obst ist eine Erzeugerorganisation, die durch ihre Mitglieder beliefert wird. Alle ziehen an einem Strang – angefangen vom Anbau bis hin zum Verkauf. Schnell, zuverlässig und umweltbewusst liefern wir frische Äpfel auf Anfrage unserer Kunden.

Wir konzentrieren uns darauf, was wir am besten können. Die Obstbauern sind in den Plantagen aktiv, unsere Sortierstationen und Packhäuser sorgen dafür, dass die Äpfel für ihre Reise zum Supermarkt richtig vorbereitet sind. Die Verkäufer/-innen arbeiten eng mit den Ansprechpartnern aus dem Handel zusammen.
Wir können dabei flexibel auf kurzfristige Bestellungen reagieren, vor allem auch in Krisenzeiten. Unsere Logistik arbeitet eng mit den Mitarbeitern aus den Packstationen sowie den Verkäufern zusammen. Mit unserem eigenen Fuhrpark werden die Obstprodukte sowohl regional als auch national und europaweit ausgeliefert. Wir sorgen dafür, dass die Produkte frisch und pünktlich an ihrem Zielort angeliefert werden. Die Kühlkette bleibt dabei in jeder Situation geschlossen.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, dass wir permanent versuchen, unsere Arbeit zu optimieren, und überlegen, welche Auswirkungen diese Tätigkeiten haben. Wir wollen vorhandene Ressourcen schützen und bewahren sowie die Natur erhalten. Dabei betrifft Nachhaltigkeit nicht nur direkt den Anbau des Obstes, sondern die gesamte Produktionskette bis hin zur Lieferung an den Lebensmittelkunden.

Die Schonung von Ressourcen spielt in einem landwirtschaftlichen Unternehmen wie dem unseren eine wichtige Rolle. Denn die Erzeuger bewirtschaften ihre eigenen Flächen. Ihnen selbst ist es sehr wichtig, integriert oder biologisch anzubauen. Sie wollen alle in einer gesunden Umwelt wohnen, ihre Kinder dort großziehen und idealerweise den Hof an die nächste Generation übergeben.
Die Äpfel und anderen Früchte, die wir integriert oder biologisch anbauen, liefern wir in den deutschen Lebensmittelhandel. Sie werden von Kunden aus dem Norden und Süden, aus dem Osten und Westen gekauft. Deshalb ist es uns auch hier wichtig, qualitativ hochwertige Lebensmittel anzubieten.

Kundennähe

Unsere Mitarbeiter inklusive der Verkäufer leisten jeden Tag sehr gute Arbeit und haben dabei immer ein Ziel vor Augen: die zufriedenen Kunden!

Die Nähe zu den Partnern im Lebensmittelhandel spielt dabei eine besonders wichtige Rolle.Hierzu gehört der persönliche und direkte Kontakt mit den jeweiligen Ansprechpartnern. Neben regelmäßig stattfindenden Telefonmeetings besuchen die Mitarbeiter auch Fachmessen sowie die Kunden direkt in den Einkaufszentralen. Denn durch den Dialog im Rahmen der permanenten Kundenansprache entstehen ein für beide Seiten wichtiger Austausch und Aufbau von Wissen.
Sowohl bei der Preisgestaltung unserer natürlichen Produkte als auch in den Bereichen Service und Transparenz ist das Ziel der Kundennähe für Elbe-Obst ein zentraler Punkt und ein Impuls für die Zukunft. Unter optimalen Bedingungen kommen die Kunden aus dem Lebensmittelhandel regelmäßig ins Alte Land, lernen unsere Erzeuger kennen und wissen, wie die Produktionskette funktioniert. Dazu gehören auch Rundgänge und Seminare in unseren Packhäusern in der Region.

Qualitätsmanagement

Die Stationen der Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. in Apensen, Bassenfleth und Hamburg-Neuenfelde suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vollzeitbesetzung als

Staplerfahrer (m/w/d)

IHRE AUFGABEN:

  • Transportieren von Waren mit Gabelstaplern oder anderen Flurförderfahrzeugen
  • Warenbewegungen (Ein- und Auslagerungen)
  • Be- und Entladen von Transportfahrzeugen
  • Kommissionieren von Erzeugnissen
  • Bestückung der Produktionslinien
  • Bedienen von EDV-Systemen

 

IHR PROFIL:

  • Gültiger Staplerschein
  • Berufserfahrungen erforderlich
  • Grundlegende Deutschkenntnisse
  • Belastbarkeit, Flexibilität
  • Wochenendarbeit ist vereinzelt möglich

 

Wir bieten:

  • Herausfordernde Aufgaben in einem spannenden Umfeld und zukunftsstarken Markt
  • Strukturierte Einarbeitung
  • Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege & sehr angenehmes und kollegiales Arbeitsklima
  • Sicheren, unbefristeten Arbeitsvertrag mit einer übertariflichen Vergütung
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Zulage zur Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungen
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungsmaßnahmen

 

Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen unter Angabe von Gehaltsvorstellung und möglichem Eintrittstermin an:

bewerbung@elbe-obst.de

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V.
Industriestr. 2
21641 Apensen

 

 

Betrieb Jan Köpcke in Jork

Direkt am Elbdeich befindet sich der Betrieb von Jan Köpcke. Dieser besteht dort schon seit 1903, er wurde von Johann Jakob Köpcke gegründet und aufgebaut.

1995 übernahm Jan Köpcke den Betrieb. Er wuchs dort mit seinem Bruder Dirk auf, der auf der Esteburg arbeitet. Im Dorf ist der heutige Betrieb auch als „Eierköpcke“ bekannt. Das basiert auf den etwa 2.000 Hühnern, die Jans Vater Georg neben dem Obstbau gehabt hat. Heute kann man dort keine Eier mehr kaufen, dafür gibt es viel frisches Obst, welches auf circa 20 Hektar angebaut wird. 18 Hektar davon sind mit Äpfeln und zwei Hektar mit Kirschen – davon ein Hektar mit Dachkirschen – bepflanzt. Das Sortenspektrum geht vom Elstar bis zum Braeburn. Außerdem werden dort die Clubsorten Red Prince®, Rockit® und ab der nächsten Ernte auch FRÄULEIN geerntet.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Familie Köpcke hat 2017 zusammen mit Familie Stechmann, ebenfalls aus Jork, den Betrieb von Jans Cousin Rolf Köpke in Stellenfleth übernommen. Dort wachsen auf etwa 23 Hektar Äpfel und auf einem Hektar Birnen. Wie auch in Jork stehen dort Elstar, Jonagold und Jonagored. Zusätzlich werden dort Holsteiner, Junami und Honeycrunch angebaut. 90 Prozent der Ernte wird in den unternehmenseigenen Räumen gelagert. Außerdem gehört ein breites Maschinensortiment zum Betrieb.

Für die Nachfolge des Betriebes stehen die beiden Söhne bereit. Der 25-jährige Kevin hat in Hannover Gartenbauwissenschaften studiert und schloss dieses 2018 mit dem Bachelorabschluss ab. Um einen tieferen Einblick in die Praxis zu erlangen, hat er eine Ausbildung im Fachbereich Obstbau gewählt. Der jüngere Sohn Marc hat sich nach der Schule ebenfalls für eine Ausbildung als Gärtner, Fachrichtung Obstbau, entschieden. Beide können sich für die Zukunft einen Job im Obstbau vorstellen.

Auch Jans Ehefrau arbeitet für den eigenen Obstbaubetrieb. Sie erledigt unter anderem die Buchführung und hat so einen genauen Überblick über die Zahlen des Betriebes. 2014 ging ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Auf dem Grundstück der Familie Köpcke wurde ein Haus mit fünf Ferienwohnungen gebaut. Petra kümmert sich dabei um die Vermietung und die Wohnungen und pflegt den Kontakt mit den Gästen, damit diese eine schöne Zeit im Alten Land verbringen können.

Während der Ernte kommen polnische Helfer, die bereits seit 1990 in diesem Betrieb arbeiten. Gemeinsam wird das Obst geerntet und eingelagert, bis es dann verkauft wird. Eine tolle Zusammenarbeit der Familie, woraus ein schöner Betrieb entstanden ist!

 

Betrieb Frank Köpcke in Lühe

Viele Betriebe im Alten Land – wie auch unser Erzeugerbetrieb Köpcke in Lühe – werden seit vielen Jahren über mehrere Generationen geführt.

Ernte – vom Sommer bis zum Winter

Insgesamt circa 50 Hektar umfasst die bewirtschaftete Fläche, die sich in 45 Hektar Äpfel, vier Hektar Kirschen und einen Hektar Pflaumen aufteilt.

Der Betrieb besteht schon seit 1895 und wurde 1997 vom jetzigen Betriebsleiter Frank Köpcke übernommen. Sein Vater Uwe Köpcke kümmerte sich damals noch um 17 Hektar. Außerdem hatte er einen Stand auf dem Großmarkt in Hamburg. Frank hat sich dann jedoch voll und ganz auf den Obstbau konzentriert und den Stand abgegeben. Daraus folgte ein bemerkenswerter Aufbau des Betriebes inklusive einer Verdreifachung der Größe. Neben dem Betrieb ist Frank im Gesamtvorstand der Elbe-Obst und kann dort die Wünsche und Ansichten der Erzeuger vertreten.

Kirschernte im Alten Land

Die Kirschenernte wurde Anfang August abgeschlossen, die Hauptsorten vor Ort sind Regina und Kordia. Auch die Köpckes sahen die Notwendigkeit der Kirschdächer und statteten zwei der vier Hektar mit einem DaLeiner Rundbogendach aus. Damit ausreichend Wasser vorhanden ist, wurde eine Tröpfchenbewässerung aufgebaut. Außerdem schützt eine Unterkronenberegnung alles vor Frostschäden.

Die Sortierung der Dachkirschen erfolgt ausschließlich in Apensen. Täglich werden die Kirschen von Köpckes dorthin gebracht. Neben den beiden genannten Hauptsorten hat der Betrieb viele weitere Sorten, sodass es in der Saison immer frische Ware über einen längeren Zeitraum gibt. Aber auch nach der Ernte können die Kirschen durch die Lagermöglichkeiten noch circa einen Monat lang frisch gehalten werden.

Apfelernte bei Köpckes

Ähnlich sieht es beim Kernobst aus. Der Betrieb hat Flächen mit den Frühsorten wie Astramel und Delbarestivale bis hin zu Spätsorten wie Braeburn. Es werden aber auch Klassiker wie Wellant, Elstar und Red Prince® angebaut. Für die Zukunft sieht Familie Köpcke viel Potenzial in den Clubsorten. Rockit® und Kanzi® ernten sie bereits seit einigen Jahren. In diesem Jahr werden auch einige GS66-Bäume gepflanzt. Die Lagerung und die Sortierung der Äpfel erfolgen sowohl im Betrieb als auch in den Sortierstationen der Elbe-Obst.

Durch das größere Sortiment sowohl an Kirschen, Pflaumen und Äpfeln heißt es bei den Köpckes von Sommer bis in den späten Herbst: Ernte. Diese wird auch von den beiden Söhnen Philip und Nick Vollzeit unterstützt. Aufgewachsen im Familienbetrieb, haben sie schon früh Interesse am Obstbau gezeigt und auch dort ihre Zukunft geplant. Beide Söhne haben eine Obstbauausbildung auf anderen Höfen im Alten Land absolviert und dort vieles über die Arbeit gelernt. Das Erlernte setzen sie jetzt im eigenen Betrieb in die Tat um – das alles natürlich unter der Leitung von Vater Frank. Um den Obstbau auch in anderen Ländern kennenzulernen, stehen für Philip bald einige Monate Tasmanien auf dem Plan. Außerdem wollen beide Söhne zukünftig den Obstbaumeister erlangen und den Familienbetrieb übernehmen.

Neben den Aufgaben auf dem Obsthof gibt es viele weitere wichtige administrative Aufgaben. Diese übernimmt Susanne, Ehefrau von Frank Köpcke. Neben der Buchführung kümmert sie sich auch um die Vorbereitungen für die QS-Prüfungen. Durch die Zusammenarbeit der ganzen Familie ist ein toller Betrieb entstanden.

 

Obsthof Holger Jahnke

Holger Jahnke ist einer der großen Beerenobstproduzenten im Alten Land, in jedem Fall aber der größte der Elbe-Obst. Neben wechselnden Erdbeerflächen besitzt er auch eine Himbeerproduktion. Bereits sein Großvater baute die Felder und Plantagen im Nebenerwerb auf, die der Vater ab 1954 fortführte und die Hofstelle später nach Hedendorf aussiedelte.

ERDige BEEREN

Die wichtigsten Erdbeersorten auf Jahnkes Hof sind die großfruchtigen und aromatischen Sorten Darselect und Elsanta. Kleine, dunkle Sorten werden von Verbraucherseite nicht mehr nachgefragt. Ab vier Uhr morgens ernten in Hochzeiten etwa 150 Pflücker die Beeren, sodass die Ware noch am gleichen Tag in den Handel gelangt. Das empfindliche Obst wird direkt auf dem Feld in die Verkaufsverpackungen geerntet, gewogen und etikettiert.

Die Qualität wird permanent durch mindestens drei interne Kontrolleure vor Ort sichergestellt. Sie überprüfen nicht nur das Gewicht und die Etikettierung, sie nehmen auch Proben, um die Erntehelfer zu überprüfen. Dieses Konzept ermöglicht eine Rückverfolgung für jede Schale vom POS bis zum Feld und Pflücker. Denn jeder Pflücker registriert sich mit einem Transponder an einem Etikettenspender, wo auch sofort die Auszeichnungen für die Tagesproduktion des jeweiligen Erntehelfers gedruckt werden.

Die Abläufe auf dem Jahnke-Betrieb sind für die Belieferung des Lebensmitteleinzelhandels optimiert. Ernte und Anlieferung werden mit dem Verkauf Apensen abgestimmt, damit die Ware schnell in die Kühlung kommt und noch am gleichen bzw. am nächsten Tag verladen werden kann.

Freiland oder unter Dach

Die gesamte Beerenproduktion erfolgt im Freiland. Die Frage nach einer Überdachung stellt sich Holger Jahnke immer wieder. Er gibt zu bedenken, dass man sich durch die damit mögliche Frühbelieferung einen wichtigen Regalplatz im Handel sichert. Trotzdem ist dies mit sehr hohen finanziellen Investitionen verbunden.

Äpfel im Anbau

Nach der Erdbeerernte gibt es nur eine kurze Verschnaufpause, denn Holger Jahnke bewirtschaftet auch 57 Hektar Äpfel. Die wichtigste Sorte ist und bleibt für ihn derzeit Gala. Aber inzwischen setzt er auch stark auf die Clubsorten. Er baut beispielsweise auf 13 Hektar Kanzi und auf 1,5 Hektar Kissabel, einen rotfleischigen Apfel, an.

Mit mehreren Obstkulturen hat sich Holger Jahnke breiter aufgestellt, als zahlreiche seiner Kollegen. Und er fährt gut damit.

Insektenhotel

Insekten ein Zuhause geben.
Ein Insektenhotel lässt sich einfach, schnell und zusammen mit Kindern bauen. Möglichkeiten gibt es viele. Eine besonders leichte und kostengünstige Anleitung zum Selbstbauen finden Sie hier. Viel Spaß mit der neuen Unterkunft auf dem eigenen Balkon oder im Garten.

Material:

  • Saubere, leere Konservendosen
  • Bambusstangen oder trockene Stängel von Sträuchern aus dem Garten
  • Eisensäge
  • Holzbohrer
  • Watte
  • Bindfaden

Hier kann eine  detailierte und bebilderte Bauanleitung heruntergeladen werden:
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Nistkasten aus Blumentopf

Mit diesem Nistkasten aus einem alten Blumentopf kann verschiedenen Vogelarten einen Nistplatz angeboten werden. Zudem bekommt der Blumentopf eine neue Aufgabe und wird noch vor der Mülltonen bewahrt.
Der Bau dieses Vogelhäuschens ist ganz einfach. Sowohl die Form als auch die Größe des zukünftigen Einfluglochs entscheiden über den späteren Bewohner. Das Modell aus einem ausgedienten Blumentopf zieht besonders den Zaunkönig oder den Hausrotschwanz an.

Material:

  • 1 handelsüblicher Tontopf (Durchmesser 16 bis 18 cm)
  • 2 mit Bio-Leinsamenöl imprägnierte Holzscheiben (1 x 16 bis 18 cm Durchmesser, 1 x ca. 10 cm)
  • 1 Gewindestange (5 bis 8 cm länger als der Topf)
  • 2 Muttern
  • 1 Flügelmutter
  • 16 mm Dübel mit Schraube für die Wand
  • Bohrmaschine

Hier kann eine  detailierte und bebilderte Bauanleitung heruntergeladen werden:
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Fledermausquartier

Wer sich aktiv am Tier- und Naturschutz beteiligen möchte, kann schnell und unkompliziert für wenig Geld ein Quartier für die heimischen Fledermäuse im Siedlungsbereich bauen und aufhängen.

Material:

  • Holzbretter (ca. 2 cm dick, möglichst unbehandelt)
  • Stichsäge
  • Bleistift
  • Holzschrauben (3,5-mm-Durchmesse, 2 x 30 mm, 17 x 40 mm)
  • Pinsel
  • Leinöl
  • Bohrmaschine
  • Akkuschrauber
  • Holzfeile
  • Geodreieck, Lineal, Maßband

Hier kann eine  detailierte und bebilderte Bauanleitung heruntergeladen werden:
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Kirschen von Elbe-Obst aus dem Alten Land

Weichobst

Verschiedene Weichobstarten werden ebenfalls über die Elbe-Obst vermarktet. Darunter fallen Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren. Im Sommer werden diese von unseren Erzeugern angeliefert und bei der Elbe-Obst ggf. sortiert und verpackt. Durch die Kühlmöglichkeiten bleibt das Obst frisch und wird dann von unserer Packstation in Apensen in den LEH in ganz Deutschland ausgeliefert.

Weichobst im geschützten Anbau

Immer mehr Weichobst wird unter geschütztem Anbau gepflanzt. Die Dächer schützen zum Beispiel vor Regen, Hagel und verschiedenen Schädlingen. Besonders bei Kirschen werden die Dächer immer wichtiger, um die beste Qualität zu gewährleisten.

Lisa-Marie Steiger

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Melanie Gutzeit

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Janine Mau

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Oliver Stöver

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Irina Jung

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Torben Kuhring

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Björn Feindt

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Icon - Fax +49 (0) 4167-9141-50

Hartwig Feindt

Icon - Telefon +49(0)4167-9141-414

Icon - Fax +49(0)4167-9141-419

Niclas Stehr

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Erzeugerhandbuch

Das Qualitätsmanagementhandbuch (kurz: QMH) ist eine unternehmensinterne Zusammenstellung. Verschiedene Systemanforderungen sind im QMH zusammengefasst.
Gesetzliche und darüber hinausgehende Anforderungen können hiermit dokumentiert werden.

Zum passwortgeschützten Erzeugerhandbuch

Bürogebäude von Elbe-Obst in Hollern-Twielenfelth

Historie

Vor mehr als 50 Jahren wurde die Obsterzeugerorganisation Niederelbe r.V. (OEON) als Vorgängerorganisation der Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. gegründet. Weitere Meilensteine des Unternehmens finden Sie hier!

2009
Übernahme Fruchtverarbeitungs- & Handelsgesellschaft Niederelbe mbH
Neubau des Packhauses in Apensen

2008
Jubiläum 40 Jahre Elbe-Obst
Aufbau der Marke „Elbe-Obst NATUROYAL“

2007
Eintritt der Witzenhausener Steinobsterzeuger
Gründungsmitglied der Marktvereinigung Nord für Obst und Gemüse e.V.

2006
Vermarktungsauftakt Kanzi
Design-Relaunch Red Prince

2005
Vermarktungsauftakt Rubens

2004
Zertifizierung der Sortierstationen nach QS
Einführung des QS- und Eurepgap-Systems auf den Erzeugerbetrieben
Zertifizierung nach IFS

2003
Neubau der Sortierstation Neuenfelde.
Gründung der Deutsches Obstsorten Konsortium GmbH

2002
Vermarktungsbeginn Red Prince

2001
Anerkennung als Erzeugerorganisation nach VO (EG) Nr. 2200/96
Zertifiziert nach VO(EWG) Nr. 2092/91 zur Verarbeitung und zum Handel von biologisch angebautem Obst

2000
Gründung der Deutsches Obst-Export-Kontor GmbH (DOEK)
Beitritt 5 am Tag e.V.

1999
Neubau der Zentralverwaltung und der Zentralstation in Bassenfleth

1998
Übernahme der Obstverwertung Stader Geest eG mit Standorten in Apensen und Osterbruch.

1997
Umsetzung der Gemeinsamen Marktordnung für Obst (GMO) der Europäischen Union bei der Elbe-Obst

1996
Start eines mehrjährigen EDV-Projektes mit Vernetzung aller Standorte, Einführung eines Warenwirtschafts-, Controlling- und Finanzbuchhaltungssystems und Erstellung eines Internetauftrittes.

1995
Auffrischung des „Elbe-Obst“- Logos in Form und Farbe.
Aufbau der Marke „Obst-Land“.

1994
Gründung der Elbe-Obst Vertriebsgesellschaft mbH.

1993
Aufbau der Marke „Apple-Kids“. Aufbau des Gebietszeichens „Obst aus dem Alten Land …integriert angebaut unter ständiger Kontrolle der Landwirtschaftskammern Hannover/ Hamburg“ mit der Werbegemeinschaft für Obst aus Integriertem Anbau.

1992
Neubau der Sortierstation in Guderhandviertel.

1990
Aufbau der Werbegemeinschaft für Obst aus Integriertem Anbau (WOIAN) mit der Marketinggesellschaft für niedersächsische Agrarprodukte e.V. und den regionalen Erzeugerorganisationen.

1989
Aufbau des Gebietszeichens „Aus integriertem Anbau des Niederelbegebietes – Unter ständiger Kontrolle der Landwirtschaftskammer Hannover“ mit den Erzeugerorganisationen der Marktvereinigung Niedersachsen e.V.

1987
Übernahme der Kehdinger Obst eG in Barnkrug.

1985
Gründung der ASK Obstverwertungs GmbH gemeinsam mit niederelbischen Erzeugerorganisationen zur Angebotsbündelung von Industrieobst.

1984
Gründungsmitglied der Marktvereinigung Niedersachsen für Obst e.V.

1983
Einrichtung der Sortierstation Neuenfelde.

1975
Eintritt von Direktor W. Kaiser in die Geschäftsführung der Elbe-Obst.

1973
Bildung der Preisnotierungskommission mit dem Verband norddeutscher Obst- und Gemüsegroßhändler e.V.

1972
Umbenennung in Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. Beitritt zur „Marktvereinigung norddeutscher Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. Einrichtung der Sortierstationen Bachenbrock, Huttfleth, Jork, Königreich und Hoopte.

1971
Umbenennung der OEON in Elbe-Obst R.V. Obsterzeugerorganisation. Einrichtung der Sortierstationen Wöhrden, Guderhandviertel und Freiburg.

1969
Entwicklung und Einführung des Emblems „Elbe-Obst“.

1968
Gründung der Obsterzeugerorganisation Niederelbe r.V. (OEON) als Vorgängerorganisation der Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V.

Landgard Nord Obst & Gemüse GmbH

Icon - Telefon +49 (0) 4851 9580–0

Icon - Fax +49 (0) 4851 9580–20

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V.

Icon - Telefon +49(0)4141/9531-0

Icon - Fax +49(0)4141/9531-10

Elbe-Obst Fruchtverarbeitung GmbH

Icon - Telefon +49 (0)4163 80 70-0

Icon - Fax +49 (0)4163 80 70-20

Gartenbauzentrale Papenburg eG

Icon - Telefon +49 (0)4961 801-0

Icon - Fax +49 (0)4961 801-909

Gemüsegroßhandel Hansen GmbH

Icon - Telefon +49 (0) 4854 90698-0

Icon - Fax +49 (0) 4854 90698-50

Hauschildts Obsthof
Handels GmbH & Co. KG

Icon - Telefon +49(0)4163 808131

Icon - Fax +49(0)4163 808190

H. Heinrich Obstgroßhandel
und Versand e.K.

Icon - Telefon +49(0)4162-7038

Icon - Fax +49(0)4162-6438

Obsthof zum Felde KG

Icon - Telefon +49(0)4162254666-0

Icon - Fax +49(0)4162254666-19

Ralf Mählmann GmbH

Rapp GmbH

Icon - Telefon +49(0)4142-810394

Icon - Fax +49(0)4142-4115

Recht Fruchtgroßhandel
und Logistik GmbH & Co. KG

Icon - Telefon +49(0)4162-8467

Icon - Fax +49(0)4162-6392

Suhr´s Obstversand GmbH

Icon - Telefon +49(0)4779-268

Icon - Fax +49(0)4779-8026

Frank Döscher

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-850

Icon - Fax +49(0)4141-9531-950

Birte Obens

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-851

Icon - Fax +49(0)4141-9531-950

Manuela Mertins

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-852

Icon - Fax +49(0)4141-9531-950

Nils Carstensen

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-853

Icon - Fax +49(0)4141-9531-950

Catharina Diercks

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-859

Icon - Fax +49(0)4141-9531-950

Wilfried von Allwörden

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-40

Icon - Fax +49(0)4141-9531-940

Jens Anderson

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-60

Icon - Fax +49(0)4141-9531-16

Angelika Behnke

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-44

Icon - Fax +49(0)4141-9531-11

Ulrike Schley

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-43

Icon - Fax +49(0)4141-9531-19

Ulrich Braun

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-50

Icon - Fax +49(0)4141-9531-15

Claudia Klinkenberg

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-257

Icon - Fax +49(0)4141-9531-10

Heike Suhr

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-45

Icon - Fax +49(0)4141-9531-15

Carsten Greisiger

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-46

Icon - Fax +49(0)4141-9531-19

Martina Gutzeit

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-71

Icon - Fax +49(0)4141-9531-17

Melissa Held

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Icon - Fax +49(0)4141-9531-12

Jennifer Lembke

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-41

Icon - Fax +49(0)4141-9531-49

Katja Heed

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-42

Icon - Fax +49(0)4141-9531-11

Axel Schuback

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Stefan Moje

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Icon - Fax +49(0)4141-9531-13

Ulf Wittlich

Icon - Telefon +49(0)4141-9531-32

Icon - Fax +49(0)4141-9531-932

Jan Kolster

Icon - Telefon +49 (0) 4167-9141-23

Icon - Fax +49 (0) 4167-9141-50

Christian Moje

Icon - Telefon +49(0)4167-9141-401

Detlef Löhden

Icon - Telefon +49(0)4167-9141-51

Icon - Fax +49(0)4167-9141-50

Jens Lohmann

Icon - Telefon +49(0)4167-9141-410

Icon - Fax +49(0)4167-9141-419

Simon Rehder

Icon - Telefon +49 (0) 4167-9141-0

Icon - Fax +49 (0) 4167-9141-50

Jens Weisner

Icon - Telefon +49(0)4167-9141-412

Icon - Fax +49(0)4167-9141-419

Michael Robl

Icon - Telefon +49(0)4167-9141-25

Icon - Fax +49(0)4167-9141-50

as Ziel der Langzeitlagerung in CA-/ULO-Lager wird erreicht, wenn in Abhängigkeit zur Apfelsorte der Sauerstoffgehalt (O2) auf 1,3 bis 1,5 Vol.% gesenkt und der Kohlendioxydgehalt (CO2) auf 0,8 bis 3,5 Vol.% erhöht wird. In nicht kontrollierter Atmosphäre beträgt der Sauerstoffgehlat 20,9%, der Stickstoffgehalt ca. 79% und der Kohlendioxydgehalt 0.03%.

Die Verringerung des Sauerstoffgehaltes wird durch das natürliche Veratmen der Frucht erreich. Die Beschleunigung dieses Vorganges erfolgt durch das natürliche Veratmen der Frucht. Um sortenverträgliche Werte aufrechtzuhalten, wird das Kohlendioxyd ständig der Raumluft entzogen. Möglich ist dies durch chemische Bindung an Hydratkalk oder durch physikalische Anlagerungen an Aktivkohle. Die Kontrolle der Lagerluft erfolgt durch eine ganau arbeitende Maß- und Regelapparatur sowie tägliche Prüfungen durch die Obstbauern.

Eine weitere wesentliche Komponente bei der Langzeitlagerung ist die Feuchteregelung. Hier ist eine optimierte Auslegung der Kälteanlagen und Wärmedämmung der Räume Basis gleichmäßig hoher Luftfeuchte.

Bei der Handelsklasse I müssen die Früchte von guter Qualität sein, jedoch dürfen sie leichte Fehler in der Form, Entwicklung und Färbung aufweisen. Auch geringe Schalenfehler sind zulässig.
Die Kleinfrüchtigen Äpfel müssen mindestens 55mm, die Großfrüchtigen mindestens 65mm haben.
In die Handelsklasse II gehören alle Früchte, die nicht in eine höhere Klasse eingestuft werden können. Die Früchte dürfen in dieser Klasse noch mehr Schäden haben als in den höheren Klassen.
Die Mindestmaße entsprechen der Handelsklasse I.
Äpfel der Handelsklasse II sind nur noch bedingt für den Verkauf zu gebrauchen, deshalb verarbeitet man diese Frücht häufig zu Schälobst.
Früchte der Handelklasse III sind die, die nicht in eine höhere Klasse eingestuft werden können. Diese Früchte sind nur noch als Mostobst zu gebrauchen.

Die Definition der Handelsklassen sind geregelt durch die VERORDNUNG (EWG) Nr. 920/89

Historisch bedingt wird innerhalb der Elbe-Obst darauf aufbauend eine noch feingliedriege interne Einstufung der Handelsklassen vorgenommen. Neben I und II gibt es noch die Klassen M für Mostobst, Klasse H für hellschalig, Klasse K für Kochapfel, Klasse R für Sortenrein und Klasse B für Baumfallend.

Farüber hinaus unterteilt die Elbe-Obst Erzeugerorganisation die Handelsklasse I hinsichtlich Farbe, Berostung, Druckstellen und Reife nach einem Bewertungsverfahren.

Dagegen wird bei der Kühlhauslagerung der Stoffwechsel sowie der Reifeprozess verlangsamt. Bei dieser Art der Lagerung ist es möglich das Kernobst bis zu 8 Wochen und Weichobst 24 Stunden länger als gewöhnlich zu lagern.

CA-/Ulo-Lagerung: Die Lagerdauer in Kühlläger beträgt 2 bis 3 Monate. Bei 0,5 bis 5 Grad Celsius verringert sich die Fruchtatmung auf 20 bis 30%. Darüber hinaus wird in CA-/Ulo-Läger (Contorlled Atmosphere/Ultra Low Oxygen) zusätzlich zur Kühlung in Luftdichten Räumen die Luftzusammensetzung verändert, so daß die mögliche Lagerdauer 5 bis 10 Monate beträgt.

Das Ziel der Langzeitlagerung in CA-/ULO-Lager wird erreicht, wenn in Abhängigkeit zur Apfelsorte der Sauerstoffgehalt (O2) auf 1,3 bis 1,5 Vol.% gesenkt und der Kohlendioxydgehalt (CO2) auf 0,8 bis 3,5 Vol.% erhöht wird. In nicht kontrollierter Atmosphäre beträgt der Sauerstoffgehlat 20,9%, der Stickstoffgehalt ca. 79% und der Kohlendioxydgehalt 0.03%.

Die Verringerung des Sauerstoffgehaltes wird durch das natürliche Veratmen der Frucht erreich. Die Beschleunigung dieses Vorganges erfolgt durch das natürliche Veratmen der Frucht. Um sortenverträgliche Werte aufrechtzuhalten, wird das Kohlendioxyd ständig der Raumluft entzogen. Möglich ist dies durch chemische Bindung an Hydratkalk oder durch physikalische Anlagerungen an Aktivkohle. Die Kontrolle der Lagerluft erfolgt durch eine ganau arbeitende Maß- und Regelapparatur sowie tägliche Prüfungen durch die Obstbauern.

Eine weitere wesentliche Komponente bei der Langzeitlagerung ist die Feuchteregelung. Hier ist eine optimierte Auslegung der Kälteanlagen und Wärmedämmung der Räume Basis gleichmäßig hoher Luftfeuchte.

Es gibt auch die Möglichkeit Obst tiefzukülen. Hierbei wírd in erster Linie Weichobst eingefroren, um es so länger haltbar zu machen.
Die Ware ist jedoch dann nicht mehr für den Frischverzehr sondern nur noch zur Weiterverarbeitung geeignet.

Nach einigen Minuten ist ein Ergebnis ablesbar. Überall wo das Fruchtfleisch Stärke (Zucker im Vorstatdium) enthält verfärbt es sich. Je dunkler die Verfärbung je unreifer der Apfel. Man unterscheidet 6 Stärkewerte jeweils in 0,5 Schritten. Wenn man vom Stärkewert 1 spricht, ist der Apfel vollständig dunkel verfärbt und es ist noch kein Fruchtzucker entstanden. Bei Stärkewert 3 zum Beispiel sind deutlich helle Stellen im Fruchtfleisch zu erkennen. Hier ist Fruchtzucker bereits entstanden. Sehr reif und somit am besten zu genießen für den Endverbraucher ist der Apfel beim Stärkewert 6. In diesem Stadium enthält der Apfel keine Stärke mehr, sondern nur noch Fruchtzucker.

Dieser Test wird zur Bestimmung des genauen Pflücktermins sowie Lagerungstermins in Langzeitlägern eingesetzt.

Durch hineinschauen in das Refraktometer kann man durch eine weiß/blau-Grenze den Zuckergehalt des Fruchtfleisches auf der Messskala ablesen.

Das Ergebnis des Refraktometers ist ausschlaggebend für zwei Faktoren: der Erntetermin und die Qualität

Zur Messung wird ein Stück der Schale (deren höhere Festigkeit den Messwert verfälschen könnte) entfernt und der Stempel des Penetrometers an dieser Stelle in die Frucht eingedrückt. Der Wert, bei dem der Stempel in die Frucht eindringt, kann auf der Anzeigenskala dirket abgelesen werden. Überlicherweise ist die Anzeige in Kilogramm pro Quadratzentimeter kalibriert.

Der Wert bestimmt die Qualität des Apfels.

Apfelmuffins

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Pikant Rote Bete-Suppe mit Apfel

Eine schöne, warme Suppe an kalten Winterabenden. Mit regionalen und saisonalen Produkten. Hmm, lecker!

Knusprige Apfelringe

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Heimat

Gepflegte Fachwerkhäuser, Wasser, Deiche, gewundene Straßen und Obstbäume… so weit das Auge reicht! So sieht die Heimat des größten zusammenhängenden Obstanbaugebietes in Nordeuropa aus.

An der Niederelbe hat der Obstbau eine schon über 600-jährige Tradition. Siedler legten Kanäle („Wettern“) an, bauten Deiche, gründeten Siedlungen und schufen damit das noch heute typische Landschaftsbild.

Die Nähe zu Hamburg ließ die Altländer schon vor Jahrhunderten den Obstanbau als lohnenden Wirtschaftszweig entdecken und ausbauen. Auch heute beherrscht er das Bild. Neben alten Fachwerkhäusern befinden sich moderne Obstplantagen, Lagerhallen und Sortierstationen. Tradition wird hier seit jeher großgeschrieben. Trachtengruppen und Heimatabende sind nur ein Beweis für den Stolz der Region.

Dies wird auch gern Gästen vermittelt, die immer herzlich willkommen im Alten Land sind. Beim Wandern auf den Deichen oder Radfahren durch die Plantagen kann man in dieser gesunden Umgebung bestens abschalten und seinen Urlaub verbringen.

Luftaufnahme Altes Land mit Elbe und Elbe-Obst Plantagen

Standortvorteile

Die Nordsee hat einen entscheidenden Einfluss auf die Temperatur im Alten Land. So reift das Obst zwischen Cuxhaven und Hamburg im Seeklima. Das führt bei Äpfeln und Birnen überwiegend zu einem ausgewogenen Zucker-Säure-Verhältnis, einer überragenden Deckfarbenausprägung und einer dünnen Schale.

Das Zucker-Säure-Verhältnis ist ein wesentlicher Parameter für die Geschmacksentfaltung einer Frucht. Das an der Niederelbe vorherrschende ausgewogene Verhältnis zwischen Säure und Zucker ist ein wichtiger Grund für die bekannten hervorragenden Geschmackseigenschaften des Obstes.

Kurz vor der Ernte sind die Nächte meist kühler. Sie begünstigen die überragende Deckfarbenausprägung der Früchte. Dafür sorgen wärmere Wachstumsperioden nach der Blüte, dass die Früchte die optimalen Größen erreichen.

Die dünne Schale mit wenig Wachsausscheidungen auf der Schale entsteht, weil die Frucht in dem für sie idealen Klimaraum keinen Verdunstungsschutz aufbauen muss.

Luftaufnahme Altes Land mit Elbe und Elbe-Obst Plantagen

Anbaugebiet

Auf den nährstoffreichen Böden im Urstromtal der Elbe wird seit mehr als 600 Jahren Kern-, Stein- und Beerenobst angebaut. Dabei ist der Apfel das Hauptprodukt.

Die Obstanbauregion „Altes Land“ erstreckt sich in westliche Richtung von Hamburg, entlang der linksseitigen Flussniederung der Elbe. Die weit in den Mündungstrichter der Elbe reichende Nordsee sorgt für einen maritimen Klimaraum.

Marsch und Geest als Anbauböden

Auf den nahezu 10.500 Hektar großen Obstflächen sind zwei sehr geeignete Böden vorherrschend. Im niederelbischen Anbaugebiet befindet sich das als Marsch bezeichnete Schwemmland. Es liegt im Urstromtal der Elbe, etwa zwei Meter über und bis einen Meter unter dem Meerespiegel. Der als Geest bezeichnete lehmige Sand liegt etwa 30 Meter über dem Meeresspiegel.

Elbe-Obst Apfelanbau

Erzeugerorganisation

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. ist ein 1968 gegründeter Zusammenschluss von circa 350 Obsterzeugern, die auf einer Fläche von etwa 5.500 Hektar Kern-, Stein- und Beerenobst anbauen.

Die jährlichen Obstproduktionsmengen liegen durchschnittlich oberhalb von 180.000 Tonnen. Der Apfel ist das wichtigste Produkt. Elbe-Obst repräsentiert damit den weitaus überwiegenden Teil des Anbaugebietes.

Die Bündelung, Sortierung, Aufbereitung und Abpackung des Obstes der Erzeuger erfolgt an den Sortier- und Abpackstationen im Anbaugebiet. Jede Station verfügt über Dispositions-, Kühl- und CA/ULO-Läger. Stationen und Läger sind mit umfangreicher technischer Ausstattung ausgerüstet, die laufend modernisiert und erweitert wird.

Bürogebäude von Elbe-Obst in Hollern-Twielenfelth

Vertriebsgesellschaft

Die Elbe-Obst Vertriebsgesellschaft mbH besteht aus einem 1994 geschlossenen Verbund aus Handelsbetrieben und der Elbe-Obst Erzeugerorganisation r. V., um der Forderung nach Konzentration auf der Beschaffungsseite zu entsprechen.

Beliefert werden der Lebensmitteleinzelhandel, der Exportmarkt, der Convenience-Sektor und die verarbeitende Industrie. Die GmbH ist bei den Kunden gelistet und verantwortlich für die Angebotserstellung, die Fakturierung, das Inkasso sowie den Versand. Die Gesellschafter der Vertriebsgesellschaft verfügen über einen umfangreichen Fuhrpark.

Vermarktet werden über das Kern-, Stein- und Beerenobst aus dem Alten Land hinaus auch Produkte aus dem Convenience-Sektor. Mit der Zusammenfassung von Erzeuger- Know-how und Vertriebskompetenz im Vertragsverbund bietet die Vertriebsgesellschaft „Anbau und Vermarktung aus einer Hand“.

 

 

Verpackungen

Neben lose gelegter Ware bietet Elbe-Obst den Kunden in Deutschland und im Ausland individuelle Verpackungen an.

Individuelle Verpackungen

Für das komplette Sortiment stehen Elbe-Obst-Verpackungen zur Verfügung. Sowohl Foodtainer als auch 3-Kilogramm-Korb und 5-Kilogramm-Karton finden für Kernobst wie Äpfel und Birnen die meiste Anwendung in den Supermärkten. Für Kirschen werden meist 5-Kilogramm-Kartons mit Deckel oder 500-Gramm-Schalen an den Handel geliefert.

Kernobst-Sortiment

Elbe-Obst bietet die klassischen Produkte zum Verkauf an. Neben saisonalen Verpackungen zu Ostern, Halloween und Weihnachtszeit stehen dem Handel auch anlassbezogene Einheiten zu Themen wie Football, Olympia, Fußball usw. zur Verfügung. Ob Foodtainer, Korb, Steige oder Box – die kreativen Mitarbeiter sorgen für eine schnelle Umsetzung nach Bedarf.

Eine neue Serie für den Handel sind die Verpackungen „Foodtrends“. Dass Äpfel schon seit langem in aller Munde sind, ist weit bekannt. Aber das Kernobst fügt sich meist auch in die aktuellen Foodtrends ein. Dafür hat Elbe-Obst die passenden Verpackungen entwickelt für die Handelspartner.

Im Bio-Bereich werden neben ökologisch hergestellten Verpackungen mehr und mehr auch kompostierbare Produkte eingesetzt.

Elbe-Obst hat den Anspruch, neben der Lieferung von besten Früchten auch den Wünschen der Verbraucher entsprechend passende Verpackungen einzusetzen.

Beerenobst

Das Beerenobst hat aufgrund seiner kurzen Haltbarkeit eine schnelle Umschlagzeit. Meist wird das Obst in den sehr frühen Morgenstunden geerntet, um vormittags für die Kunden in den Supermärkten verfügbar zu sein.

Da die Früchte sehr empfindlich sind, werden sie direkt vom Feld in die entsprechenden Verpackungseinheiten geerntet. Dafür stehen meist Schalen bis zu 500 Gramm zur Verfügung.

Steinobst

Elbe-Obst baut Kirschen, inzwischen meist unter Dach, und Zwetschen an. Während die Kirschen hauptsächlich über die Marke Naturoral in 2- oder 5-Kilogramm-Kartons oder 350-Gramm-Schalen angeboten werden, werden Zwetschen zu fünf Kilogramm lose oder in 1-Kilogramm-Schalen angeboten.

Cocktail Rezept von Elbe-Obst aus dem Alten Land

Verarbeitende Industrie

Bis zu 40.000 t und damit regelmäßig um 25 Prozent des Ernteaufkommens werden als Industrieobst vermarktet. Die Ware wird bei den Stationen der Elbe-Obst als Industrieobst angeliefert oder fällt bei der Aufbereitung von Tafelobst an. Der Transport erfolgt mit eigenem Fuhrpark oder durch Speditionen.

Ein wesentlicher Bereich ist die Belieferung von Mostereien mit Mostobst zur Herstellung von z.B. Konzentrat, natürtrübem Direktsaft oder klarem Saft. Der im Anbaugebiet vorherrschende höhere Säuregehalt der Früchte ist ein wesentlicher Nachfragefaktor der Mostereien.

Es werden außerdem Brennereien beliefert, die das Obst zur Gewinnung von alkoholischen Getränken wie z.B. Apfelbrand, Obstler usw. verwerten.

Nils Carstensen - Verkäufer

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Icon - Fax +49 (0) 4141 - 9531 -950

LKW von Elbe-Obst

Convenience

Der Convenience-Markt wird mit frisch geschälten oder IQF-tiefgefrorenen Äpfeln zur Herstellung verzehrfertiger Lebensmittel beliefert.

Zum Sortiment gehören ganze Äpfel, Würfel, Segmente, Ringe, Scheiben sowie Streifen, Stäbe und Pommes. Spezialschnitte sind möglich. Der Apfel ist geschält, entkernt sowie ohne Stängel und Blume. Die im Alten Land vorherrschende Festigkeit der Äpfel fördert deren Schälbarkeit. Der Würfel hat eine Standardgröße von 10 x 10 x 10 Millimeter und ist freirollend tiefgefroren oder frisch einzeln im Pappkarton verpackt. Bei Segmenten wird der Apfel in gleiche Teile geteilt. Ganze Äpfel, Würfel und Segmente können zu fünf Millimeter starken Scheiben verarbeitet werden. Eine weitere Spezifizierung sind streichholzartige 1,5 bis 3,0 mm starke Apfelstreifen. Die Produkte werden in der eigenen Schälfabrik hergestellt.

Zur Elbe-Obst Fruchtverarbeitung GmbH

Bio-Obst

Die Nachfrage nach biologisch angebautem Kernobst nimmt zu. Daher haben auch Erzeuger der Elbe-Obst die Produktion teilweise umgestellt. Vor allem Jonagored, Red Prince®, Elstar und Holsteiner Cox sowie die ausschließlich im Bio-Segment vorkommenden Sorten Topaz, Antares, Roter Pinova, Santana, Natyra und Ambassy werden biologisch angebaut.

Vertrieb von Bio-Produkten, kontrolliert durch DE-ÖKO-039

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. ist nach der aktuell gültigen Verordnung systemzertifiziert. (seit 2021 gilt die Verordnung (EU) 2018/848)

Damit ist Elbe-Obst berechtigt, an den Sortier- und Packstandorten biologisch produziertes Obst zu verarbeiten und zu vermarkten. Die Vermarktung erfolgt durch die Obsthof zum Felde KG aus Jork, die Gesellschafter der Elbe-Obst Vertriebsgesellschaft mbH ist.

Neben der Zertifizierung nach der EU-Öko-Verordnung liegt ebenso die Naturland-Zertifizierung vor. Für die Vermarktung wurde das Markenzeichen „Elbe-Obst biologisch“ entwickelt.

Heinrich zum Felde
Bio-Key Accounter

Icon - Telefon +49 (0) 4162 254666-0

Icon - Fax +49 (0) 4162 254666-19

Korb mit Erdbeeren von Elbe-Obst aus dem Alten Land

Export

Elbe-Obst exportiert Waren regelmäßig nach Skandinavien und UK. Darüber hinaus werden Absatzmärkte in Asien und im arabischen Raum erschlossen.

Mehrere Apfelsorten wie z.B. Red Prince®, Gloster, Jonagold und Jonagored sind aufgrund der hervorragenden Lagereigenschaften und insbesondere des sog. Nachlagerverhaltens ideal für den Export. Zum Einsatz kommt zum einen der Stülpkarton mit 18 kg Nettogewicht. In Abhängigkeit der Kalibrierung der Äpfel werden je Karton drei bis maximal vier Lagen gelegt. Die Einlage besteht aus sog. Holzschliff. Zum anderen wird die 13-kg-Doppellagersteige in einer verstärkten Ausführung eingesetzt. Darüber hinaus sind andere Gebinde ebenso möglich.

Apfel von Elbe-Obst auf einer Wiese im Alten Land

Tafelobst

Mit einer durchschnittlichen jährlichen Erntemenge oberhalb von 180.000 Tonnen nimmt der Apfel eine wesentliche Stellung bei Elbe-Obst ein. Er wird auf etwa 90 Prozent der Anbaufläche angebaut. Birnen spielen mit mehr als 3.000 Tonnen ebenfalls eine nennenswerte Rolle.

Nach der Ernte werden etwa zwei Drittel der Erntemenge in CA-/ULO-Lager eingelagert. Der kontrollierte integrierte Anbau ist obligatorisch. Es wird nach QS-GAP und IFS produziert.

Sortenspektrum im Kernobstbereich

Erfolgreich wurde in den vergangenen Jahren die Modernisierung des Sortenspektrums bei Kernobst im Anbaugebiet eingeleitet. Neu hinzugekommen sind die Apfelsorten Rockit® Apple, Red Prince®, Rubens® und Kanzi®. Zugelegt haben außerdem Braeburn und Gala. Zu den Bestandssorten gehören Jonagold, Elstar, Jonagored, Roter Boskoop, Gloster und Golden Delicious. Regionale Sorten sind Holsteiner Cox, Cox Orange und Ingrid Marie. Zu den Frühsorten gehören vorrangig Roter Grafensteiner und Jamba. Bei den Birnen werden vor allem Alexander Lucas, Conference und Köstliche von Charneux angebaut.

Kernobst wird zu einem großen Anteil unter der Herstellermarke Elbe-Obst vermarktet.

 

Obst aus geschütztem Anbau

Kirschen aus geschütztem Anbau (Dachkirschen) spielen im Vergleich zu Freilandware eine sehr wichtige Rolle bei Elbe-Obst. An der Niederelbe werden Kirschen inzwischen auf 270 Hektar unter Dach angebaut. Das sind rund 60 Prozent der Anbaufläche von Kirschen, jedoch mehr als 70 Prozent der Erntemenge.

Dachkirschen – Kirschen aus geschütztem Anbau

Die Obstbaubetriebe der Elbe-Obst haben in den vergangenen Jahren die zusammenhängenden Dachanlagen häufig von etwa einem auf zwei bis drei Hektar vergrößert. Damit steigt vor allem die Effizienz bei allen Tätigkeiten in der Plantage bis hin zur Ernte. Somit werden auch bei der Kulturtechnik die Ertragspotenziale optimal genutzt.

Die vorherrschenden Sorten sind Regina und Kordia. Areko hat in den letzten Jahren stark zulegt. Bei den Nachpflanzungen liegen Areko und Kordia gleich auf.

Bereits im April werden die Folien aufgezogen, um die Kirschblüte vor Frost und Nässe zu schützen. Aber auch um den Kontakt der Kirsche mit Niederschlag während der Reifephase zu verhindern. Sie können somit nicht platzen und reifen voll aus. Der Geschmack der Dachkirschen wird als intensiver und saftiger beschrieben. Außerdem können Vögel oder Insekten die Kirschen nicht schädigen und das natürliche Gleichgewicht bleibt erhalten. Unter Dach wird vor allem mit Hummeln als Bestäuber gearbeitet, denn diese können sich dort besser orientieren und fliegen auch schon bei kühleren Temperaturen. Im Alten Land rechnen die Obstbauern grundsätzlich mit einer normalen Ernte, da sie in den kalten Nächten und Morgen während der Blüte die Beregnung einsetzen.

Die Vermarktung der Hauptsorten startet mit der Sorte Kordia ab Anfang Juli. Aufgrund der Vegetation, der zu erwartenden Menge und der ausgefeilten Lagerungstechniken konzentriert sich Elbe-Obst auch auf die späte Vermarktungsphase bis in die zweite Augusthälfte hinein. Um dies zu erreichen, werden die Kirschen direkt nach der Ernte in eine Schnellkühlung mit einer Kerntemperatur von 1 bis 2°C gebracht. Damit wird zeitnah die Festigkeit des Fruchtfleisches stabilisiert. Eine Vernebelungsanlage hält die Luftfeuchtigkeit im Lagerraum hoch, damit die Stängel grün bleiben. Sie sind ein wichtiges Erkennungsmerkmal für die Frische von Kirschen.

Die Sortierung erfolgt photooptisch nach Farbe und Größe bis 34 Millimeter. Direkt an der Sortiermaschine erfolgt die Befüllung. Dabei spielen aktuell Verpackungen wie carry bags eine Rolle. Aber die Kirschen werden auch lose in Steigen bis zu fünf Kilogramm sortiert. Durch den Einsatz von X-tend-Beuteln erzeugen die Kirschen selbständig eine ideale Atmosphäre zum Lagern. Es entsteht ein Mikroklima, dass die Kirschen ihr natürliches Aussehen und Aroma bis zu fünf Wochen gewährleistet.

 

Prozessaufbereitung Apfel

Aufbereitung

Die Kernkompetenz der Elbe-Obst liegt in der Sortierung und Abpackung des Obstes. An 10 im Anbaugebiet verteilten Sortierstationen erfolgt die Warenannahme und Sortierung des Obstes. Die Abpackung in SB-Gebinde erfolgt überwiegend zentral im Packhaus der Elbe-Obst.

Aufbereitung

An den Sortierstationen kommen ausschließlich Wasserbadentleerer für Großkisten zum Einsatz. Die Entleerung der Erntegroßkisten im Wasserbad zur produktschonenden Beschickung der Sortiermaschine ist bereits seit vielen Jahren Standard im Unternehmen. Dagegen wird die Befüllung von Erntegroßkisten im Wasserbad erst seit wenigen Jahren eingesetzt.

Die Sortierung erfolgt ausschließlich mit photooptischer Vermessung. Dabei wird jeder Apfel in hoher Geschwindigkeit von allen Seiten fotografiert. Das Bildmaterial wird von der Steuerung ausgewertet nach Farbe, Größe und Gewicht. Auf Basis dieser Daten erfolgt die Zuordnung der Äpfel auf die Klein- und Großkistenbefüller. Zum Einsatz kommt z.T. auch die automatische Qualitätsverlesung POWERVISION. Dabei wird die Handverlesung durch das Sortierpersonal maschinell unterstützt. Bei der Handverlesung werden Äpfel mit sichtbaren Oberflächenschäden als Mostobst aussortiert. Diese Tätigkeit erfolgt bei POWERVISION zusätzlich maschinell. Der Sortiervorgang kann wesentlich schneller, genauer und rationeller ausgeführt werden.

Transport

Die gesamte Logistik wird von einem Disponenten-Team koordiniert. Täglich werden neben den Zentrallägern der Lebensmittelketten auch die industriellen Verarbeiter in Deutschland und zum Teil auch Kunden im europäischen Ausland angefahren.

Der Transport des Obstes erfolgt überwiegend mit eigenen Fahrzeugen. Daneben werden auch externe Speditionen beauftragt. Während bei überregionalen Transporten  vor allem Sattelzüge zum Einsatz kommen, werden im regionalen Bereich Gliederzüge eingesetzt. Das Industrieobst wird mit Muldenkippern gefahren.

VERLADUNG IN LKWS

Das Obst wird an einer Verladerampe oder in überdachten Verladehallen in die LKWs transportiert, sodass das Obst auch während der Verladung geschützt bleibt.

Im Packhaus erfolgt die Abpackung der Ware für den Kunden, z.B. in Legesteigen, Foodtainer, Blitzmatic, Jolly-Schalen, Tragetaschen und Netze. Das Packhaus hat eine effiziente Ablauflogistik, d.h. die Entleerung der Erntegroßkisten, die Packlinien, die Verpackungslogistik und die Palettierung wird mit einem hohen Automatisierungsgrad betrieben. Etwa die Hälfte der Packlinien befüllt Tragetaschen oder Netze. Je ein Viertel der Packlinien ist für Legeware und für Foodtainer und Blitzmatic ausgelegt.

Staller-Ballett bei Elbe-Obst

Lagerung

Während der Lagerung ist das Ziel, dass die Fruchtatmung des Apfels auf natürliche Weise vermindert und somit sein Substanzabbau verlangsamt wird. Dabei muss die Qualität der Früchte hinsichtlich der wertgebenden Stoffe und des Geschmacks bis zum Verbraucher erhalten bleiben. Durch die Langzeitlagerung wird der Vermarktungsdruck im Herbst genommen und die Vermarktungssaison verlängert.

Die Lagerdauer in den Kühllägern beträgt zwei bis drei Monate. Bei 0,5 bis fünf Grad Celsius verringert sich die Fruchtatmung auf 20 bis 30 Prozent. Darüber hinaus wird in CA-/ULO-Lägern (Controlled Atmosphere / Ultra Low Oxygen) zusätzlich zur Kühlung in luftdichten Räumen die Luftzusammensetzung verändert, so dass die mögliche Lagerdauer auf fünf bis zehn Monate verlängert werden kann.

Um eine Langzeitlagerung im CA-/ULO-Lager zu erreichen, werden – in Abhängigkeit zur Apfelsorte – der Sauerstoffgehalt (O2) auf 1,3 bis 1,5 Volumenprozent gesenkt und der Kohlendioxydgehalt (CO2) auf 0,8 bis 3,5 Volumenprozent erhöht. In nicht kontrollierter Atmosphäre beträgt der Sauerstoffgehalt etwa 20,9 Prozent, der Stickstoffgehalt etwa 79 Prozent und der Kohlendioxydgehalt circa 0,03 Prozent.

Der Sauerstoffgehalt verringert sich durch das natürliche Veratmen der Frucht. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, wird Stickstoff maschinell in den Lagerraum eingespeist. Der Kohlendioxydgehalt steigt durch das Ausatmen der Frucht. Um sortenverträgliche Werte aufrechtzuerhalten, wird das Kohlendioxyd ständig der Raumluft entzogen. Möglich ist dies durch chemische Bindung an Hydratkalk oder durch physikalische Anlagerung an Aktivkohle.

Die Lagerluft wird über eine genau arbeitende Mess- und Regelapparatur sowie durch tägliche Prüfungen durch den Obstbauern überprüft. Eine weitere wesentliche Komponente bei der Langzeitlagerung ist die Feuchteregelung. Hier ist eine optimierte Auslegung der Kälteanlage und Wärmedämmung der Räume Basis gleichmäßig hoher Luftfeuchte.

Obstanbau und Ernte bei Elbe-Obst im Alten Land

Ernte

Im Rahmen der Ernte erfolgt aufgrund unterschiedlicher Reife und Fruchtgröße zur Verbesserung der Fruchtqualität ein zeitlich abgestimmtes mehrfaches Durchpflücken der Plantagen. Die Äpfel werden direkt vom Baum in die Erntegroßkisten gelegt, da aufgrund der heute vorherrschenden Baumhöhe überwiegend ohne Leiter geerntet wird. In der Regel stehen die Großkisten auf niedrigen Anhängern, die zu einem Pflückzug zusammengekoppelt werden. Zur Schonung des Bodens kommen Breitreifen am Schlepper zum Einsatz.

Die optimalen Erntezeitpunkte für die verschiedenen Apfelsorten werden vom Obstbauversuchsring ermittelt. An repräsentativen Standorten im Anbaugebiet wird u.a. der sogenannte Jod-Stärke-Test durchgeführt sowie der Zuckergehalt und die Fruchtfleischfestigkeit bestimmt.

Mit dem Jodtest hat man die Möglichkeit, den Stand des Reifeprozesses festzustellen. Man schneidet einen Apfel auf und taucht ihn mit dem Fruchtfleisch in die Jodlösung. Nach einigen Minuten ist ein Ergebnis ablesbar.
Überall wo das Fruchtfleisch Stärke (Zucker im Vorstadium) enthält, verfärbt es sich. Je dunkler die Verfärbung, je unreifer der Apfel. Man unterscheidet mehrere Stärkewerte. Wenn man vom Stärkewert 1 spricht, ist das Fruchtfleisch vollständig dunkel verfärbt und es ist noch kein Fruchtzucker entstanden. Bei Stärkewert 3 zum Beispiel sind deutlich helle Stellen im Fruchtfleisch zu erkennen. Hier ist Fruchtzucker bereits entstanden. Sehr reif und somit am besten zu genießen für den Endverbraucher ist der Apfel beim Stärkewert 6. In diesem Stadium enthält der Apfel keine Stärke mehr, sondern nur noch Fruchtzucker.

Der Grad des Zuckergehaltes im Apfel kann mit dem Refraktometer festgestellt werden. Hierzu wird Saft aus einem Apfel gepresst und einige Tropfen des Saftes werden auf das Prisma des Refraktometers geträufelt. Anschließend wird die Prismenklappe geschlossen. Durch Hineinschauen in das Refraktometer kann der Praktiker durch eine weiß/blau-Grenze den Zuckergehalt des Fruchtfleisches auf der Skala ablesen.

Vor allem das Ende des idealen Erntetermins kann mit dem Penetrometer bestimmt werden. Das Penetrometer misst die Druckfestigkeit des Fruchtfleisches pro Flächeneinheit. Zur Messung wird ein Stück der Schale (deren höhere Festigkeit den Messwert verfälschen könnte) entfernt und der Stempel des Penetrometers an dieser Stelle in die Frucht eingedrückt. Der Wert, bei dem der Stempel in die Frucht eindringt, kann auf der Anzeigenskala dirket abgelesen werden. Überlicherweise ist die Anzeige in Kilogramm pro Quadratzentimeter kalibriert.

Je nach Reifegrad ist die Disposition für den baldigen Verkauf oder die Einlagerung in Kühl- und CA/ULO-Läger zu treffen.

Frostberegnung bei Elbe-Obst im Alten Land

Pflegemaßnahmen

Zu den permanenten Pflegemaßnahmen zählen die Boden-, Pflanzen- und Fruchtpflege sowie der Pflanzenschutz. Die Bodenbearbeitung wird mit schonenden Arbeitsgeräten durchgeführt. Dabei wird die Mineralstoffernährung der Obstkulturen durch Boden- und Blattproben auf den Bedarf der Pflanzen abgestimmt.

Mulchen des Bodens

Die mit Gras bewachsenen Fahrgassen werden häufig gemulcht. So wird der Boden gleichmäßig mit Wasser, Humus und Nährstoffen versorgt. Zur Erneuerung des Fruchtholzes ist der Obstbaumschnitt ein wesentlicher Bestandteil der Pflanzenerziehung. Dadurch soll erreicht werden, dass die Früchte optimal ausgefärbt werden und die Lichteinstrahlung bestmöglich ausgenutzt wird.

Schädlingsbekämpfung

Zur Schädlingsbekämpfung werden vor allem natürliche Begrenzungsfaktoren eingesetzt. So werden Nützlinge besonders gefördert. Dadurch werden erheblich weniger  Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Zum Schutz der Pflanzen vor pilzlichen Erkrankungen und tierischen Schaderregern dürfen zugelassene nützlings- und gewässerschonende Pflanzenschutzmittel gezielt eingesetzt werden.

Fruchtpflege

Die Maßnahmen der Fruchtpflege beziehen sich auf die Behangsregulierung. So werden etwa 50 Prozent der Anbaufläche beregnet, falls im Frühjahr Frost auftritt. Das Bestäuben der Blüten erfolgt mit gezielt aufgestellten Bienenvölkern. Und geschädigte oder zu kleine Früchte werden im Sommer per Hand ausgedünnt.

Pflanzenschutz

Der Pflanzenschutz nach den Richtlinien des Integrierten Obstanbaus wird nach dem Schadschwellenprinzip durchgeführt. Dafür kontrollieren die Erzeuger regelmäßig ihre Plantagen auf tierische und pflanzliche Schadenerreger und Nützlinge. Sie werden mit Hilfe verschiedener Kontrollverfahren zahlenmäßig erfasst. Wenn bestimmte, wirtschaftliche Schadwellen überschritten werden, werden vorzugsweise nützlingsschonende mechanische, biotechnische und biologische Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet und wenn notwendig auch in der integrierten Produktion zugelassene Pflanzenschutzmittel.

Apfelplantage von Elbe-Obst im Alten Land

Anlagenplanung

Die Ertragssicherheit der Elbe-Obst-Mitgliedsbetriebe beruht auf sachkundiger, intensiver Pflege- und Kulturarbeit in den Obstanlagen. Damit die Kulturen optimal wachsen und reifen, werden alle obstbaulichen Maßnahmen nach den Kriterien des Kontrollierten Integrierten Obstanbaus aufeinander abgestimmt.

Im Rahmen der Anlagenplanung sind neben den Standortbedingungen insbesondere die Apfelsorten und Unterlagen zu analysieren. So können Ertrags- und Qualitätseinbußen vermieden werden. Es werden nachfragestarke Sorten nachgepflanzt, andere Sorten verringern sich im Sortiment. Die niedrigwüchsigen Bäume werden dabei in gut belichteten Einzelreihen angepflanzt.

EMS - Energiemanagementsystem

Das Energiemanagementsystem ISO 50001 ist eine weltweit gültige Norm der International Organization for Standardization (ISO). Es unterstützt Elbe-Obst beim Aufbau eines systematischen Energiemanagements.

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r. V. hat im Jahr 2016 ein Energiemanagementsystem DIN EN ISO 50001 im Unternehmen implementiert.

[  ♣  ]  Zertifikat DIN EN ISO 50001 anzeigen

Tesco Nurture

Tesco Nurture wurde 1992 ins Leben gerufen. Damit möchte der britische Händler sicherstellen, dass für seine Kunden Obst und Gemüse von bestmöglicher Qualität geliefert wird. Es ist ein exklusiver, unabhängiger Qualitätsstandard, der Kunden versichert, dass Obst und Gemüse von Tesco auf umweltfreundliche und verantwortungsvolle Weise angebaut wurde. Die Erzeuger wie auch Elbe-Obst werden regelmäßig unabhängig überprüft und überwacht, um sicherzustellen, dass sie weiterhin die hohen Standards von Tesco erfüllen.

Tesco Nurture

Mitgliedsbetriebe der Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. erfüllen das NURTURE Modul in Verbindung mit dem GLOBALG.A.P. Standard.

Regionalfenster

Das Regionalfenster soll den Verbrauchern den Einkauf erleichtern. Sie können so regionale Lebensmittel erkennen. Auf dem Deklarationsfeld ist angegeben, wo die Äpfel herkommen. Das Zertifikat, das seit 2014 auf regionale Produkte aufmerksam macht und auch für die Anbauprodukte der regionalen Elbe-Obst Betriebe genutzt wird, bedeutet zudem, dass die Kunden damit die Landwirtschaft in der jeweiligen Region unterstützen.

Herstellung von Produkten gemäß den Richtlinien des Regionalfenster e.V. Bestätigung für die Rohware: ÄPFEL, BIRNEN     AUS DEM ALTEN LAND / NIEDERELBE Definierte Regionen: + HAMBURG + NIEDERSACHSEN (Landkreise: Cuxhaven, Stade, Harburg) + SCHLESWIG-HOLSTEIN (Landkreise: Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg)

Zertifikat anzeigen (Erzeugerorganisation)

Zertifikat anzeigen (Vertriebsgesellschaft)

Kosher Zertifikat

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V hat für die Sortier- und Abpackstandorte das Kosher Zertifikat durch den zuständigen Rabbiner erhalten.

Unsere Produkte entsprechen somit bei der Verarbeitung, Lagerung und Beförderung den kosheren Speisegesetzen. Das Zertifikat wird jeweils für die Dauer eines Jahres neu vergeben.

Zertifikat anzeigen

EG-ÖKO-Verordnung

Die EG-Verordnung über die ökologische Produktion (EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau) gibt es seit 1991. Sie schützt europaweit Bezeichnungen wie "ökologisch", "biologisch", "organisch" oder gleichlautende Begriffe, wenn diese bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln verwendet werden. Sie dürfen nur gebraucht werden, wenn die Lebensmittel nach den Vorgaben der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau hergestellt wurden.

Die Verordnung erfasst pflanzliche und tierische, unverarbeitete Agrarerzeugnisse und verarbeitete Produkte, die überwiegend aus pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen bestehen und für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, sowie Futtermittel aus ökologischem Landbau. Über die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau hinaus gibt es in Deutschland zudem noch das Öko-Landbaugesetz, das die Regelungen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau national umsetzt, das Bio-Kennzeichnungsgesetz und die Bio-Kennzeichen-Verordnung. Die beiden letztgenannten Regelungen schützen das Biosiegel.

ERZEUGERORGANISATION                               [DE-ÖKO-039]

[ ♦ ]  BIO Bescheinigung (EO)                    [DE-NI-039-00201-B]

[ ♦ ]  NATURLAND Bescheinigung (EO)    [Betriebsnummer: 1100229]

[ ♦ ]  DEMETER Bescheingung (EO)           [Betriebsnummer: 32823]

VERTRIEBSGESELLSCHAFT

[ ♦ ]  BIO Bescheinigung (VG)

[ ♦ ]  NATURLAND Bescheinigung (VG)     [Betriebsnummer: 1100149]

[ ♦ ]  DEMETER Bescheinigung (VG)           [Betriebsnummer: 32797]

QS-Püfsystem

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. ist nach den Kriterien des QS-Prüfsystems zertifiziert. Dieses Prüfsystem ist eine Initiative der Wirtschaft für die Verbraucher. Es bezieht sich mit den begleitenden Prozeßkontrollen auf die gesamte Lieferkette bis zum Endverbraucher, d.h. stufenübergreifend auf die Anbau-, die Großhandels- und die Einzelhandelsstufe. QS gibt den beteiligten Betriebe die Standards für das Eigenkontroll- und Dokumentationswesen vor.

In Verbindung mit regelmäßigen Prüfungen (Audits) durch neutrale Institute sorgt das System dafür, dass mit der Zertifizierung die gesetzlichen Bestimmungen und darüber hinaus gehende wichtige Kriterien für die Lebensmittelsicherheit erfüllt werden. Anhand der Berichte aus den neutralen Kontrollen ist zu erkennen, ob in bestimmten Bereichen noch Verbesserungsbedarf besteht. Die Sortierstationen der Elbe-Obst sind nach QS zertifiziert. Die Erzeugerbetriebe sind nach QS-GAP zertifiziert. QS-GAP beinhaltet über das QS-System hinaus auch die Anerkennung des GLOBALGAP-Systems.

[  ⊕  ]  QS Zertifikat APENSEN_anzeigen

[  ⊕  ]  QS Zertifikat BASSENFLETH anzeigen

[  ⊕  ]  QS Zertifikat FREIBURG anzeigen

[  ⊕  ]  QS Zertifikat GUDERHANDVIERTEL anzeigen

[  ⊕  ]  QS Zertifikat JORK anzeigen

[  ⊕  ]  QS Zertifikat KÖNIGREICH anzeigen

[  ⊕  ]  QS Zertifikat NEUENFELDE anzeigen

 

[  ⊗  ]  QS Zertifikat VERTRIEBSGESELLSCHAFT anzeigen

Apfelblüte Plantage von Elbe-Obst im Alten Land

Forschung und Beratung

An der Obstbauversuchsanstalt Jork (OVA) der Landwirtschaftskammer Niedersachsen werden die obstbaulichen Forschungen durchgeführt. Die Forschung bezieht sich auf Sorten, Unterlagen, Pflanzsysteme, Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Be- und Entwässerung, Fruchtqualität, Obstlagerung, Maschinen, Geräte, Anwendungstechnik und Betriebswirtschaft.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der Obstbauversuchsanstalt fließen direkt in das Leistungsangebot des Obstbauversuchsringes des Alten Landes e. V. (OVR). Ihm gehören alle Elbe-Obst-Mitglieder an.

Der Versuchsring übernimmt vor allem die auf dem persönlichen Gespräch basierende individuelle obstbauliche Beratung des Erzeugers, die in der Gruppenberatung durch z.B. Sprechabende, Fachvorträge und Fortbildungskurse ergänzt wird.

Daneben ist der Versuchsring Herausgeber des vom Erzeuger zu führenden Betriebstagebuches, in dem die „Richtlinien für den Integrierten Obstanbau an der Niederelbe“ eine jährliche dynamische Anpassung erfahren.

Obstbau- Versuchs- und Beratungszentrum (OVB)

Die Obstbauversuchsanstalt Jork (OVA), der Obstbauversuchsring des Alten Landes e.V. (OVR), die Ökologische Obstbaugruppe Norddeutschland e.V. (ÖON) und die Wasserschutzgebietsberatung der Landwirtschaftskammer Hamburg bilden gemeinsam das Obstbau- Versuchs- und Beratungszentrum (OVB). Das OVB ist im Anbaugebiet ansässig.

Kirschen von Elbe-Obst aus dem Alten Land

Externe Qualitätskontrollen

Neben den internen werden auch verschiedene externe Qualitätskontrollen bei Elbe-Obst durchgeführt. Neben den Überprüfungen, ob die Richtlinien der Kontrollierten Integrierten Produktion eingehalten werden, gibt es weitere amtliche Überwachungen und Exportkontrollen.

IP-KONTROLLEN / BETRIEBSPRÜFUNGEN

Nach den Richtlinien für den Kontrollierten Integrierten Kern- und Steinobstanbau an der Niederelbe prüft das Esteburg Obstbauzentrum mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) die Betriebe der Erzeuger. Die Prüfungen umfassen: Betriebstagebücher, Betriebsausstattung und Obstanlagen. Es werden jedes Jahr die Betriebshefte aller integriert anbauenden Erzeuger geprüft. Jährlich erfolgen zusätzlich – neben den Kontrollen zum Qualitätssicherungssystem – auf 20 Prozent der Erzeugerbetriebe Begehung und Bewertung der Obstanlage(n).

AMTLICHE ÜBERWACHUNG

Die Einhaltung der Bestimmungen über die Vermarktungsnormen der EU wird durch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), kontrolliert, um zu gewährleisten, dass die erzeugte Qualität auch bis zur Abgabe an den Verbraucher erhalten bleibt. Die Kontrolle beginnt schon bei der Aufbereitung und Verladung auf der Erzeuger- bzw. Versandstufe. Sie setzt sich fort auf den weiteren Handelsstufen, sowohl beim Groß- als auch beim Einzelhandel.

Der Landkreis Stade (Amt für Lebensmittelüberwachung) und der Landkreis Cuxhaven (Veterinäramt) prüfen im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung Fruchtproben auf Einhaltung des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) mit den Ausführungsverordnungen. Die Ämter entnehmen bei Verdacht und regelmäßig durch Stichproben Fruchtproben zur Analyse auf Rückstände beim Staatlichen Lebensmittelüberwachungsamt Oldenburg.

AMTLICHE EXPORTKONTROLLE

Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) führt die amtliche Kontrolle von zu exportierender Ware durch. Sie prüft dabei die Ordnungsmäßigkeit der Sortierung, Aufbereitung, Verpackung und Kennzeichnung.

Elbe-Obst Qualitätssicherung Prüfung der Druckfestigkeit bei Äpfeln

Interne Qualitätskontrollen

Elbe-Obst führt Qualitätskontrollen über den gesamten Weg der Produktionskette durch. Neben dem Wareneingang wird ebenfalls der Warenausgang begutachtet und protokolliert. Die Rückverfolgbarkeit ist für alle Elbe-Obst-Produkte gewährleistet. Zudem werden regelmäßig Rückstandskontrollen durchgeführt.

Die Abteilung des Qualitätsmanagements, die aus mehreren Mitarbeitern besteht, führt an allen Sortier- und Verpackungsstationen sehr engmaschige Kontrollen durch. Jede kontrollierte Partie wird in der eigens programmierten Prüf-App festgehalten. Die QM-Mitarbeiter führen ebenfalls prozessbegleitende Qualitätskontrollen durch. Sie prüfen die Ordnungsmäßigkeit der Sortierung, Aufbereitung, Verpackung und Kennzeichnung, um Beanstandungen zu vermeiden und eine Basis für die Abrechnung mit den Erzeugern zu bekommen.

WARENEINGANGSKONTROLLE

Ziel der Eingangskontrolle ist die Einstufung der Warenqualität für den Verkauf bei der Warenannahme in der Sortierstation der Elbe-Obst. Entsprechend gesetzlicher Normen und kundenspezifischer Vorgaben wird die Ware beurteilt bzw. vorab klassifiziert und das Ergebnis schriftlich festgehalten.

WARENAUSGANGSKONTROLLE

Ziel der Ausgangskontrolle ist die Einstufung und Überwachung der Warenqualität bei der Verladung und Auslieferung. Dazu wird die Ware nach den Verordnungen über Qualitätsnormen für Obst und Gemüse der EU beurteilt und dokumentiert.

RÜCKVERFOLGBARKEIT

Das interne System der Rückverfolgbarkeit stellt die Ermittlung des liefernden Erzeugers während der Warenaufbereitung und nach der Auslieferung an den Kunden sicher. Dazu wird bei der Zusammenstellung der Ware für einen Kunden auf den Verladepapieren dokumentiert, welche Erzeuger an jeder Warenposition beteiligt sind. Es ist somit eine direkte Zuordnung bei der EDV-Belegerfassung von Anlieferpositionen der Erzeuger zu den Auslieferpositionen des Kunden auf Basis der Verladepapiere möglich. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine Rückverfolgbarkeit einer Partie vom Lebensmitteleinzelhandel zurück bis zu den beteiligten Erzeugern.

RÜCKSTANDSUNTERSUCHUNGEN

Nach Vorgabe des QS-Rückstandsmonitoringsystems werden sowohl auf den Erzeugerbetrieben als auch auf den Sortierstationen der Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. Proben gezogen. Diese Aufgabe wird durch qualifiziertes Personal sichergestellt. Im Auftrag der Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. untersuchen akkreditierte und von der QS Qualität und Sicherheit GmbH zugelassene Labore Fruchtproben hinsichtlich der verwendeten Pflanzenschutzmittel.

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