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Heimat

Gepflegte Fachwerkhäuser, Wasser, Deiche, gewundene Straßen und Obstbäume… so weit das Auge reicht! So sieht die Heimat des größten zusammenhängenden Obstanbaugebietes in Nordeuropa aus.

An der Niederelbe hat der Obstbau eine schon über 600-jährige Tradition. Siedler legten Kanäle („Wettern“) an, bauten Deiche, gründeten Siedlungen und schufen damit das noch heute typische Landschaftsbild.

Die Nähe zu Hamburg ließ die Altländer schon vor Jahrhunderten den Obstanbau als lohnenden Wirtschaftszweig entdecken und ausbauen. Auch heute beherrscht er das Bild. Neben alten Fachwerkhäusern befinden sich moderne Obstplantagen, Lagerhallen und Sortierstationen. Tradition wird hier seit jeher großgeschrieben. Trachtengruppen und Heimatabende sind nur ein Beweis für den Stolz der Region.

Dies wird auch gern Gästen vermittelt, die immer herzlich willkommen im Alten Land sind. Beim Wandern auf den Deichen oder Radfahren durch die Plantagen kann man in dieser gesunden Umgebung bestens abschalten und seinen Urlaub verbringen.

Luftaufnahme Altes Land mit Elbe und Elbe-Obst Plantagen

Anbaugebiet

Auf den nährstoffreichen Böden im Urstromtal der Elbe wird seit mehr als 600 Jahren Kern-, Stein- und Beerenobst angebaut. Dabei ist der Apfel das Hauptprodukt.

Die Obstanbauregion „Altes Land“ erstreckt sich in westliche Richtung von Hamburg, entlang der linksseitigen Flussniederung der Elbe. Die weit in den Mündungstrichter der Elbe reichende Nordsee sorgt für einen maritimen Klimaraum.

Marsch und Geest als Anbauböden

Auf den nahezu 10.500 Hektar großen Obstflächen sind zwei sehr geeignete Böden vorherrschend. Im niederelbischen Anbaugebiet befindet sich das als Marsch bezeichnete Schwemmland. Es liegt im Urstromtal der Elbe, etwa zwei Meter über und bis einen Meter unter dem Meerespiegel. Der als Geest bezeichnete lehmige Sand liegt etwa 30 Meter über dem Meeresspiegel.

Luftaufnahme Altes Land mit Elbe und Elbe-Obst Plantagen

Standortvorteile

Die Nordsee hat einen entscheidenden Einfluss auf die Temperatur im Alten Land. So reift das Obst zwischen Cuxhaven und Hamburg im Seeklima. Das führt bei Äpfeln und Birnen überwiegend zu einem ausgewogenen Zucker-Säure-Verhältnis, einer überragenden Deckfarbenausprägung und einer dünnen Schale.

Das Zucker-Säure-Verhältnis ist ein wesentlicher Parameter für die Geschmacksentfaltung einer Frucht. Das an der Niederelbe vorherrschende ausgewogene Verhältnis zwischen Säure und Zucker ist ein wichtiger Grund für die bekannten hervorragenden Geschmackseigenschaften des Obstes.

Kurz vor der Ernte sind die Nächte meist kühler. Sie begünstigen die überragende Deckfarbenausprägung der Früchte. Dafür sorgen wärmere Wachstumsperioden nach der Blüte, dass die Früchte die optimalen Größen erreichen.

Die dünne Schale mit wenig Wachsausscheidungen auf der Schale entsteht, weil die Frucht in dem für sie idealen Klimaraum keinen Verdunstungsschutz aufbauen muss.

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