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Apfelblüte Plantage von Elbe-Obst im Alten Land

Biologisch

Vertrieb von Bio-Produkten, kontrolliert durch DE-ÖKO-005

Die Nachfrage nach biologisch angebautem Kernobst nimmt zu. Daher haben auch Erzeuger der Elbe-Obst die Produktion z.T. umgestellt. Vor allem Jonagold, Jonagored, Red Prince, Elstar und Holsteiner Cox sowie die ausschließlich im Bio-Segment vorkommenden Sorten Topaz, Antares und Ambassy werden biologisch angebaut.

Die Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V. ist nach der VO (EG) Nr. 834/2007 (EG-Öko-Verordnung) systemzertifiziert. Damit ist Elbe-Obst berechtigt, an den Sortier- und Packstandorten biologisch produziertes Obst zu verarbeiten und zu vermarkten. Die Vermarktung erfolgt durch die Obsthof zum Felde KG aus Jork, die Gesellschafter der Elbe-Obst Vertriebsgesellschaft mbH ist.

Neben der Zertifizierung nach der EG-Öko-Verordnung liegt ebenso die Naturland-Zertifizierung vor. Für die Vermarktung wurde das Markenzeichen „Elbe-Obst biologisch“ entwickelt.

Apfelblüte mit Biene Elbe-Obst im Alten Land

Kontrollierter integrierter Anbau

Aus Verantwortung gegenüber dem Verbraucher und der Natur sind 1989 die "Richtlinien für den integrierten Obstbau an der Niederelbe" vom Obstanbauversuchsring des Alten Landes e. V. mit Unterstützung der Elbe-Obst und anderer Organisationen konzeptioniert worden. Heute wird auf fast der gesamten Anbaufläche nach diesen Richtlinien produziert.

„Integriert“ steht für die gleichberechtigte Berücksichtigung aller die Erzeugung beeinflussender Produktionsfaktoren zu einem System, wobei verbindliche Anbauregeln die gesamte Prozeßkette der Obstproduktion einbeziehen.
„Kontrolliert“ steht für die prozeßbegleitende Überwachung der Anbauregeln durch die Landwirtschaftskammern Niedersachsen und Hamburg.

Gütesiegel „Obst aus dem Alten Land“

Parallel zum Anbauverfahren wurde das Gütesiegel „Obst aus dem Alten Land“ zur Marktkommunikation und Obstkennzeichnung entwickelt. Dabei symbolisiert blau die Elbe, grün die Marsch und gelb die Geest. Das Zeichen darf nur bei integriert erzeugter Ware eingesetzt werden.
Hauptziel des Anbauverfahrens ist die Erzeugung unbelasteten Obstes für den Verbraucher, die Schonung der Umwelt und Natur sowie die Erhaltung der obstbaulichen Familienbetriebe.

Im Zentrum des kontrollierten integrierten Anbaus steht der Erzeuger, der die selbstregulierenden Naturkreisläufe beobachtet, nutzt und fördert. So geben z. B. Klopfproben, Lockstoff-Fallen und Prüfungen von Eigelegen Auskunft über die Populationsentwicklung von Nützlingen und Schädlingen.

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